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Baden-Baden
Kultur

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Renate Effern macht seit 1995 Stadtführungen unter dem Motto:

"Russen in Baden-Baden"

Als die Vorsitzende der Turgenjew-Gesellschaft Renate Effern vor fünf Jahren der Baden-Baden Marketing (BBM) den Vorschlag unterbreitete, auf die vielen Zeugnisse der in Baden-Baden lebenden Russen hinzuweisen, erhielt sie "zurückhaltende" Antworten, wie sie selbst sagt.

Doch sie ließ sich nicht entmutigen, die ehemalige Studentin der osteuropäischen Geschichte.

Warum, so dachte sie sich, erinnert kaum jemand an die russischen Wurzeln der Stadt? Inzwischen gehören ihre Führungen "Russen in Baden-Baden" zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt.

Ihre Führungen können wir Ihnen sehr empfehlen. Immer jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat können Sie mit der vitalen Historikerin auf Spurensuche gehen und viel über Turgenjew, Dostojewski & Co. erfahren. Sie wird auch Sie in ihren Bann ziehen und manches Erstaunen hervorrufen angesichts der zahlreichen prominten russischen Gäste, die zwischen 1813 und 1914 für längere Zeit hier gelebt haben.

Renate Effern hält ihre Führungen auch in Russisch, Englisch und Französisch.




Wenn Sie sich für Russland interessieren, dann besuchen Sie diese sehr empfehlenswerte deutschsprachige Webseite:






Es gibt von Renate Effers ein interessantes Buch zum Thema: "Russische Wege in Baden-Baden"
erschienen im Nomos-Verlag (2000)



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Ein weiteres Buch zur Thematik von Renate Effern:

Der dreiköpfige Adler
von Renate Effern
Sondereinband Nomos-Verlag (1999)

Als im Jahr 1813 der siegreiche Zar Alexander I. in Karlsruhe einzog, wurde er dort als der "beste Verwandte" empfangen. Er war mit einer badischen Prinzessin verheiratet und sie war es, die im August 1814 aus Baden-Baden berichtete: "Ich bin seit vier Wochen an einem der schönsten Orte der Welt. Das ist eine Landschaft, die sogar diejenigen beeindruckt, die schon die schönsten Gegenden gesehen haben". Wie die Zarin dachten wohl auch die russischen Militärs und Diplomaten, die Fürsten und die Grafen, die eben in dieser Zeit zum ersten Mal in der zukünftigen Sommerhauptstadt Europas erschienen. Schon bald waren die außerordentlich reichen Gäste aus Russland sehr willkommen. Aber nicht nur Zaren und Aristokraten verhalfen Baden-Baden zu dem Ruhm, den es noch heute gerade in Russland genießt: hier las Nikolaj Gogol seinen Freunden die ersten Kapitel der "Toten Seelen" vor, hier übersetzte Vasilij Zukovskij "die Odyssee" aus dem Deutschen ins Russische. Hier stritten sich Ivan Turgenev und Fedor Dostoevskij. Und alle Russen haben in Baden-Baden unendlich viele Spuren hinterlassen.

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