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Biografie Hans Goltz

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Künstler, die in der Galerie Hans Goltz ausgestellt wurden

 Viele Mitglieder der NKVM wurden ab 1912 in der Galerie Hanz Goltz in mehreren Einzel- und Gruppen-Ausstellungen präsentiert.


Die "Neue Künstlervereinigung München", kurz NKVM wurde 1909 als Ausstellungsverein in München gegründet. Erste Mitglieder waren
Wassily Kandinsky, auf dessen Initiative hin der Verein entstand, Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin, Gabriele Münter, Adolf Erbslöh und Alexander Kanoldt. Diese Hauptfiguren unter den Gründungsmitgliedern waren in der Zeit vor 1909 aus den unterschiedlichsten Richtungen nach München gekommen um dort Malerei zu studieren.

Die NKVM veranstaltete in den Jahren 1909, 1910 und 1911 jeweils eine gemeinsame Ausstellung. Die erste Ausstellung fand vom 1. bis zum 15. Dezember 1909 in der Galerie Thannhauser in München statt und zeigte etwa 128 Werke von Mitgliedern und Gästen der NKVM, unter anderen Paul Baum, Wladimir von Bechtejeff, Erma Bossi, Pierre Girieud und
Alfred Kubin, sowie der Gründungsmitglieder. Sie erntete hauptsächlich negative Kritiken der zeitgenössischen lokalen Presse.

Die zweite Ausstellung der Gruppe fand vom 1. bis zum 14. September 1910 ebenfalls bei Thannhauser statt. Der Kreis der ausstellenden Maler hatte sich erweitert um einige Künstler der französischen und russischen Avantgarde wie
Pablo Picasso, Georges Braque und Alexander Mogilewski. 115 Werke wurden insgesamt präsentiert.

Die dritte und letzte gemeinsame Ausstellung wurde vom 18. Dezember 1911 bis zum 1. Januar 1912 wiederum in der Galerie Thannhauser ausgerichtet. Vorangegangene Spannungen unter den Mitgliedern hatten zur Abspaltung einer Gruppe geführt, die unter dem Namen "
Der Blaue Reiter" parallel eine eigene Ausstellung in der selben Galerie zeigten.

Die Ausstellung der NKVM umfasste 58 Bilder der verbliebenen Mitglieder Erma Bossi, Wladimir von Bechtejeff, Adolf Erbslöh, Pierre Girieud, Alexej Jawlenski, Alexander Kanoldt, Mossey Kogan und Marianne von Werefkin.

Die parallele Ausstellung des Blauen Reiters zeigte 49 Werke von Henri Rousseau, Albert Bloch, David und Wladimir Burljuk, Heinrich Campendonk, Robert Delaunay, Elisabeth Epstein, Eugen von Kahler, Wassily Kandinsky,
August Macke, Franz Marc, Gabriele Münter, Jean Bloé Niestlé und Arnold Schönberg.

Die NKVM kann als Vorläufer und Wegbereiter des "Blauen Reiters" und damit auch der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland angesehen werden.

Textvorlage:
WIKIPEDIA


Literatur:

"Das Neue Bild", herausgegeben von Otto Fischer, eine Quellenschrift von hohem Wert, erschien 1912 als bibliophiler Band im Münchener Delphin Verlag. Das Buch wurde in einer limitierten Ausgabe von nur 800 Exemplaren gedruckt und mit Pergamentrücken, bestem Papier, gefälligem Format und großzügigem Satzspiegel ausgestattet. Das Buch ist fast die einzige verbale Äußerung der "Neuen Künstlervereinigung München". Weiter>


 

Neue Künstlervereinigung München (NKVM)

Neue Künstlervereinigung München und Der Blaue Reiter 1909-1912

Katalogbuch München 1999. Die "Neue Künstlervereinigung München" war die Vorläufergruppe des "Blauen Reiter". Anläßlich ihres 90jährigen Gründungsjubiläums arbeitet dieses Buch die ebenso unbekannte wie bedeutende Vorgeschichte des "Blauen Reiter" auf. Die Ausstellungen von 1909, 1910 und 1911 werden rekonstruiert und umfassend dokumentiert, in denen die Münchener Avantgarde sich wiederfand, der Kubismus erstmals vorgestellt wurde und an denen schließlich die Abwendung der radikaleren Künstler um Kandinsky und Marc hin zum "Blauen Reiter" nachvollzogen werden kann. Faksimiles der drei Originalkataloge und bislang unveröffentlichtes Material lassen ein wegweisendes Kapitel der Klassischen Moderne wieder lebendig werden.

Herausgeber: A. Hoberg, H. Friedel, Format 24 x 30 cm, ca. 300 Seiten, ca. 120 Farb-, 300 SW-Abbildungen, Leinen


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Zum Thema:

  Ausstellungen der Galerie Goltz von 1912 bis 1927





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