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Biografie Hans Goltz

Die Jahre 1911-1927

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Künstler, die in der Galerie Hans Goltz ausgestellt wurden

 Paul Klee nahm an der zweiten Ausstellung des "Blauen Reiter" im Jahre 1912 bei Goltz mit 18 Bildern teil. Seine erste Gesamtausstellung war 1920 in der Galerie Goltz. Hans Goltz war fast 6 Jahre lang Klees Generalbevollmächtiger.


Am 18. Dezember 1879 wurde Paul Klee in Münchenbuchsee bei Bern als Sohn eines Musiklehrers und einer Sängerin geboren. 1898 siedelte er nach München über. Nach langem Schwanken zwischen Musik, Literatur und Malerei entschied sich Paul Klee 1891 für die Malerei und studierte in München zuerst Graphik an einer Privatschule bei Heinrich Knirr (1862-1944) und später Malerei an der Akademie bei Franz von Stuck. Nach einer Italienreise und einem Aufenthalt bei den Eltern in Bern zog er 1906 nach München und heiratete die Pianistin Lily Stumpf. 1911/12 kam es zu wegweisenden Begegnungen mit
Wassily Kandinsky, August Macke und Franz Marc. 1912 nahm er an der zweiten Ausstellung des "Blauen Reiters" in der Galerie Hans Goltz teil. Der Münchner Kunsthändler Hanz Golz war vom Oktober 1919 bis Juni 1925 Klees Generalvertreter. Klee besuchte auch Robert Delaunay in Paris. 1914 reiste er nach Tunesien mit Macke und Moilliet. Von 1916 bis 1918 leistete er seinen Militärdienst in Bayern ab.

Ausstellungskatalog

Ausstellungskatalog zur ersten Gesamtausstellung in der Galerie Hans Goltz in München


Die Erste Gesamtausstellung Paul Klees in der Galerie Goltz, wurde am 17. Mai 1920 eröffnet. Sie umfasste 362 Werke an Gemälden, Aquarellen, Plastiken, Zeichnungen und Graphik-Blättern.

Von 1921 bis 1931 lehrte Klee am Bauhaus in Weimar, später in Dessau und entwickelte dort seine Gestaltungs- und Farbenlehre. 1925 nahm er an der Surrealisten-Ausstellung in Paris teil. 1931 wurde er Professor an der Akademie in Düsseldorf, doch 1933 wurde er als "entarteter Künstler" von den Nationalsozialisten fristlos entlassen. Er kehrte nach Bern zurück. 1937 wurden 102 Werke seiner Werke in deutschen Sammlungen als "
entartete Kunst" beschlagnahmt. Paul Klee verstarb am 29. Juni 1940 in Muralto bei Locarno.

Text:
WIKIPEDIA


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Ausstellungen der Galerie Goltz von 1912 bis 1927

 
Die Machenschaften um Paul Klees Bild "Sumpflegende"

  Zentrum Paul Klee Bern

 
Christian Rümelins Auseinandersetzung mit Klees Leben und Werk

 Paul Klees Generalvertrag mit Hans Goltz





Paul Klee

Paul Klee
Kein Tag ohne Linie

Eingebettet in "Verrückung" aus dem Jahr 1939 und "Wessen Inbegriff" aus dem Jahr 1940 ist in diesem vom
Zentrum Paul Klee herausgegebenen Band zum Spätwerk Paul Klees nachzulesen, dass dieser tatsächlich während seiner letzten Lebensjahre keinen Tag ohne Zeichnen und Malen vergehen ließ. In chronologischer Abfolge sind dort Werk 1 des Jahres 1938 bis Werk 366 des Jahres 1940 aufgelistet - insgesamt 2108, was von einer außergewöhnlichen Kreativität und Produktivität zeugt.

Etwa ein Zehntel dieses Schaffensergebnisses, das zum Bestand des Zentrums Paul Klee zählt, ist gedruckt zu bewundern. Der Titel "Vorsicht Schlangen", der dem den Schutzumschlag zierenden Werk zugeordnet ist, sollte keinesfalls davon abhalten, sich mit engagierter Neugier in den Kunstband zu vertiefen. Denn Vorsicht, aus mangelndem Wissen heraus mit dem Buch überfordert zu werden, ist ebenso wenig geboten wie die Gefahr, den Fachaufsätzen nicht folgen zu können. Es bleiben die Alternativen, Paul Klees gestalterische Gabe einfach mittels Betrachten der Bilder aufzunehmen, sich in die Ausführungen der Klee-Kenner zur "Zeichnung von Innen" oder der "Bedeutung von Schlangen und Zickzacklinien" und etlichem mehr einzulesen, oder beides in Abwechslung zu kombinieren. Die Lebensdaten Paul Klees unter dem Aspekt der "Biografie des Zeichnens" liefern ergänzende Informationen.

Jedem Klee-Liebhaber oder Kunstfreund an sich wird mit diesem bemerkenswerten Kunstband die Möglichkeit eingeräumt, sich selbst immer wieder von neuem unter wechselnden Gesichtspunkten ein Betrachtungs- und Lektüreprogramm zusammenzustellen.

Das Buch ist im
Hatje Cantz Verlag erschienen.

Rezension: Rika Wettstein (
www.bad-bad.de)


Paul Klee
Kein Tag ohne Linie
Hrsg. Zentrum Paul Klee, Bern mit Tilman Osterwold, Texte von Tilman Osterwold, Régine Bonnefoit, Jürgen Glaesemer, Andreas Marti
208 Seiten, 230 Abbildungen, davon 192 farbig, gebunden mit Schutzumschlag

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