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Biografie Hans Goltz

Die Jahre 1911-1927

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Ausstellungen/Künstler

Künstler, die in der Galerie Hans Goltz ausgestellt wurden

 Von Kandinsky
waren 1912 in der zweiten Ausstellung der "Redaktion der Blaue Reiter" in der Galerie Goltz zwölf Aquarelle ausgestellt.


Wassily Kandinsky wurde am 4. Dezember 1866 in Moskau geboren. Er absolvierte ein Jurastudium in Moskau und war danach Dozent an der Moskauer Universität.

1896 übersiedelte er nach München und studierte dort zuerst an einer privaten Kunstschule, danach an der Münchner Kunstakademie.

Kandinsky war Mitbegründer der Künstlergruppe "Phalanx" und begegnete dort seiner Lebensgefährtin
Gabriele Münter. Im Jahre 1909 wurde er Vorsitzender der "Neuen Künstlervereinigung München" und gründete 1911 mit Franz Marc die Redaktionsgemeinschaft "Der Blaue Reiter". Kandinsky stellte neben vielen weiteren Künstlern 1912 in der zweiten Ausstellung der "Redaktion der Blaue Reiter" in der Galerie Goltz aus.

Von 1922 bis 1933 war Kandinsky Lehrer am
Bauhaus in Weimar und Dessau.

1924 gründete er mit
Lyonel Feininger, Paul Klee und Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe "Die Blauen Vier".

1928 erwarb er die deutsche Staatsbürgerschaft, musste aber 1933 Deutschland verlassen und ging nach Frankreich, wo er 1939 französischee Staatsbürger wurde.

Wassily Kandinsky starb am 13. Dezember 1944 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich.

Text:
WIKIPEDIA



Wassily Kandinsky und Gabriele Münter

Gabriele Münter und Wassily Kandinsky
von Gisela Kleine
Broschierte Ausgabe, Insel Verlag

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Wassiliy Kandinskys und Gabriele Münters Beziehung wird auf beeindruckende Weise erlebbar in
Gabriele Münter und Wassily Kandinsky
Biographie eines Paares

"Schwimmfüchslein" nannte Wassiliy Kandinsky im Sommer 1902 seine Schülerin Gabriele Münter während einer Exkursion seiner Malklasse nach Kochel am See.

Kein Herz-Schmerz-Geschichten-Erfinder hätte die sich anbahnende Beziehung zwischen dem 36jährigen Russen und dem 25jährigen "Malweib" in jenem Ausmaß formulieren können, wie es die Realität mit sich brachte.

Diese Realität ist im wahrsten Sinne des Wortes verbrieft. Der höchst umfangreiche Briefwechsel des Künstlerpaares bildete neben Tagebucheintragungen und zeitgenössischen Dokumenten die Grundlage dieser Biographie, die von Gisela Kleine erarbeitet wurde.

Die Biographie an sich bietet bereits Anlass genug zum fast atemlosen Verfolgen der Entwicklung dieser einen üblichen Rahmen sprengenden Liebesgeschichte. Sie wird zudem angereichert mit gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten, die von Diffamierung bis zu tiefem Respekt, von Ablehnung bis zu höchstem Lob reichen.

Nichts davon ist erfunden. Alles ist in einem ausführlichen Quellenanhang belegt. Das Atmosphärische der Suche nach neuen Ausdrucksformen in der Kunst, gepaart mir profanen Alltags- und Reiseerlebnissen nimmt den Leser mit in die Hoch-Zeit der "jungen Wilden", auch und besonders in die Entstehungsgeschichte der Redaktionsgemeinschaft "
Der Blaue Reiter". Verstehen und Verständnis werden geweckt für all jene an künstlerischen Entwicklungsprozessen beteiligten Menschen, denen vornehmlich in kunsttheoretischen Abhandlungen fachbezogene Aufmerksamkeit gewidmet wird.

In ihren Dankesworten gegen Ende dieser mehr als 800 Seiten starken Dokumentation lässt Gisela Kleine nicht verlauten, wie viel Zeit sie in das akribische Aufarbeiten des künstlerischen Menschenlebens oder menschlichen Künstlerlebens eingebracht hat. Es muss sehr viel Zeit gewesen sein, welche die Beschäftigung mit Gabriele Münter und ihrer Zeit zu einer fesselnden Wiedergabe einer Epoche des Umbruchs hat werden lassen. (Rika Wettstein, Baden-Baden)

Das Buch ist im
Insel-Verlag erschienen.


Zum Thema:
  Gabriele Münter
  Ausstellungen der Galerie Goltz
von 1912 bis 1927



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