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Künstler, die in der Galerie Hans Goltz ausgestellt wurden

 Bei der ersten Gesamtausstellung der Galerie Goltz im Oktober 1912 waren auch Arbeiten von Auguste Herbin ausgestellt. In den Folgejahren beteiligte sich Herbin an Gruppenausstellungen in der Galerie Goltz.


Auguste Herbin wurde 1882 in Quiévry geboren. Er studierte 1899 an der Ecole des Beaux-Arts in Lille. Ab 1901 war er in Paris ansässig, herbin hielt sich wiederholt in Brügge auf. Er gründete 1931 zusammen mit Mondrian und Vantongerloo die Gruppe "Abstraction-Création" und war Mitbegründer des "Salon des Réalités Nouvelles". Zunächst war seine Malweise impressionistisch und ab 1910 kubistisch beeinflusst:

Nach 1926 wandte sich Herbin mit elementaren, reinen Farbformen (z. B. Dreieck, Kreis, Kreissegment, Rechteck, Trapez) ohne gegenständliche, räumliche oder Bewegung assoziierende Bezüge definitiv der Abstraktion zu.

Er entwickelte um 1940 aus einem synthetischen Kunstverständnis heraus ein "malerisches Alphabet", indem er Farben, Formen und Buchstaben miteinander in Zusammenhang brachte (beispielsweise: B, Purpurrot, kugelige neben viereckigen Formen; G, Dunkelorange, kugelige neben dreieckigen Formen; N, weiß, alle Formen), um so Worte oder Namen bildlich umzusetzen (z. B. Kompositionen zu den Wörtern Fröhlichkeit (Gaieté) und Ende (Fin).

Als Hauptvertreter der Geometrischen Abstraktion übte Herbin maßgeblichen Einfluß auf Vasarely und die Op Art aus. Neben Gemälden und Fresken schuf er auch Skulpturen.

Auguste Herbin starb 1960 in Paris.

Textvorlage:
Prestel Künstlerlexikon


Literatur:

Herbin, 1949: Herbin, A., L’art non-figuratif, non-objectif, Paris 1949

Herbin, 1994: Herbin (Ausst.-Kat.), Musée d’Art Moderne, Céret 1994

Auguste Herbin

Auguste Herbin. Catalogue Raisonn‚ de L’OEuvre Peint

In Auguste Herbin gilt es einen herausragenden Künstler und einen Revolutionär der Plastik des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken. Diese Monographie mit Werkkatalog belegt sein gesamtes Schaffen (alle 1.060 Bilder, die zwischen 1899 und 1960 entstanden) einschließlich des von ihm entwickelten "malerischen Alphabetes". Werkverzeichnis der Gemälde, Bibliographie, Biographie.

Herausgeber: G. Claisse. (1993), 470 Seiten, ca. 1100 Abbildungen, zum großen Teil in Farbe, Text französisch.


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