Zukunft Erde
Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?

Franz Alt, Querdenker, Vordenker, Mahner und Vormacher, hat dieses Buch gerade einmal wieder zum richtigen Zeitpunkt veröffentlicht, möchte manche/r meinen. Denn wegen der immer dreister steigenden Strom- und Gaspreise der deutschen Energiegiganten plädieren mittlerweile doch etliche Politiker dafür, dass auch Arme künftig in der Lage sein sollten, sich eine warme Wohnung und ein warmes Essen leisten zu können. Weswegen bereits der erste Teil der Frage: Wie wollen wir morgen lebenů ? bestens zu der durch Oligopolisten zugespitzten Energieversorgungslage passt.

Andrerseits gilt zu bemerken: Franz Alt hat über Jahrzehnte hinweg mit seinen konstruktiv-kritischen Gedanken zur selbstherrlichen Misshandlung der Erde durch den Menschen nie hinter dem Berg gehalten und beharrlich eine Aufklärungsarbeit geleistet, die, rückblickend gesehen, immer zum richtigen Zeitpunkt erfolgte.

Insofern ist es kaum verwunderlich, seine engagierten Ausführungen zur Nutzung der Solarenergie ebenso wie zu Treibhauseffekt und etlichem mehr auch in diesem Buch wieder zu finden.

Aber: er hat ja Recht, wenn er eingedenk von 11 Prozent Arbeitslosigkeit in Deutschland, von wachsender Umweltzerstörung, von Zukunftsängsten und Perspektivlosigkeit die Frage nach der Zukunft Deutschlands und darüber hinaus Europas sowie der gesamten Welt stellt.

Das Fabelhafte an Franz Alt ist, dass er nie resigniert hat, nie den Mut und schon gar nicht die Motivation verloren hat, der so genannten zivilisierten Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, Schwachstellen aufzuzeigen, deren Ursachen zu analysieren und Änderungsvorschläge zum Besseren, zum Naturschonenden anzubieten.

In der ihm eigenen klaren, schnörkellosen Sprache belegt er seine Auffassung:
Deutschland ist erneuerbar.
Europa ist erneuerbar.
Die Welt ist erneuerbar.

Selbstverständlich berücksichtigt er die gegenwärtigen Gegebenheiten, die alles andere als zukunftstauglich sind und bezieht beispielhafte konkrete Projekte in seine Ausführungen mit ein, wie unter anderem die erste komplette Öko-Region Europas, das "Waldviertel" in Österreich mit fast "100 Prozent ökologischem Landbau einem sozialverträglichen Tourismus, unzerstörter Natur, gesunder Küche und dem Bekenntnis zur eigenen kulturell-religiösen Tradition".

So gut wie nichts aus den ökologischen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Themenreichen wird ausgelassen unter dem Gesichtspunkt, in einem unvorstellbar reichen Kosmos zu leben, dessen Reichtum endlich entdeckt gehört. Wobei Franz Alt sogar im Laufe seiner Darlegungen der theoretische Beweis seiner Behauptung aus dem Vorwort gelingt:
"Reichtum heißt: Es reicht für Jedermanns Bedürfnisse - aber nicht für Jedermanns Habgier."

Als Fazit kann gezogen werden, der Theorie so schnell wie möglich die Umsetzung in die Praxis folgen zu lassen und damit erste Schritte in Richtung Verbesserung und nachhaltiger Sicherung der Lebensqualität aller Menschen zu unternehmen. Derlei kann wahrlich nicht allein von der Schar der Politiker bewältigt werden, sondern bedarf, das wäre der Idealfall, der Mitwirkung aller auf ihre individuelle Art. Dieses visionäre Buch bietet hierfür wertvolle Denkanstöße und hilfreiche Problemlösungsmöglichkeiten an und ist deshalb allen zur intensiven Lektüre zu empfehlen.

Das Buch ist im
Aufbau Taschenbuch Verlag erschienen.

Rezension:
Rika Wettstein, Baden-Baden


Zukunft Erde - Franz Alt

Franz Alt
Zukunft Erde
Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?
251 Seiten, broschiert, Aufbau Taschenbuch Verlag

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