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BADEN-BADEN
Umgebung
Die
Ortenau
Wolfach
Wolfach liegt am Zusammenfluss von Wolfach und
Kinzig im Kinzigtal. Der Wechsel von Tal
und Berglagen kennzeichnet das Stadtgebiet, welches
von 250 bis 880 m Meereshöhe reicht. Selbst
Teil des Ortenaukreises, grenzt es an die
Landkreise Freudenstadt und Rottweil. Sowohl die
Bundesstraße 294 als auch die
Landesstraße 96 durchqueren Wolfach. Durch
die Kinzigtalbahn ist die Stadt an das Bahnnetz
angebunden.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an das
Stadtgebiet von Wolfach. Beginnend im Norden werden
sie im Uhrzeigersinn genannt: Oberwolfach, Bad
Rippoldsau-Schapbach, Schenkenzell, Schiltach,
Lauterbach, Hornberg, Gutach, Hausach.
Erstmals 1084 als "Wolphaha" erwähnt, finden
sich besonders für das Hoch- und beginnende
Spätmittelalter unterschiedlichste Variationen
des Namens "Wolfach": Wolphaa (1091), Wolua (1101),
Wolfacha (1148), Wolva (1252), Wolfach inferius
(1275), Wolva (1291), Wolvahe (1305) oder
später auch Wolffach. Etymologisch gesehen
bezieht er sich wohl auf den Fluß Wolfach,
der im Stadtgebiet in die Kinzig mündet und
meint ein Gewässer, das reißend wie ein
Wolf ist.
Im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters
Sankt Georgen finden sich erstmals Hinweise auf
eine adelige Familie De Wolphaha, die um 1084 im
Gebiet des heutigen Wolfach lebte. Als Stammsitz
wird die Burg Alt-Wolfach (landläufig
Schlössle genannt) angenommen, die auf einem
künstlich angelegten Hügel nördlich
von Wolfach im Wolftal liegt und sich auf Grund
ihrer salischen Bauweise ins 11. Jahrhundert
zurückdatieren lässt. Die Herkunft dieser
Herren von Wolfach ist weitgehend unbekannt. Man
vermutet aber eine enge Beziehung zu den Grafen von
Sulz, die im Hochmittelalter besonders im oberen
Kinzigtal aktiv waren. Ende des 13. Jahrhunderts
erlosch die Familie durch Heirat Udilhilds, der
einzigen Tochter Friedrichs von Wolfach, mit Graf
Friedrich von Fürstenberg. Dieses
Adelsgeschlecht mit heutigem Sitz in
Donaueschingen, das neben dem Kinzigtal wesentliche
Besitzrechte auf der Baar hatte, erlebte seinen
Aufstieg besonders in der Frühen Neuzeit und
zählt bis heute zum europäischen
Hochadel. Die folgenden 500 Jahre sollte es die
Geschicke Wolfachs bestimmen und war
maßgebend für dessen heutige Gestalt.
Für die Entwicklung Wolfachs war dabei die
Teilung der Familie in eine Baarer und eine
Kinzigtäler Linie unter Konrad von
Fürstenberg († vor 1419) von Bedeutung, denn
sie zog eine starke Bautätigkeit nach sich.
Mit dem Tod Heinrich VI. von Fürstenberg 1490
erlosch die Kinzigtäler Linie aber wieder,
ihre Besitzungen fielen an die Baarer Verwandten.
Ab 1744 kam es zur Vereinigung der Länderreien
zum Fürstentum Fürstenberg. Das Kinzigtal
war dabei in verschiedene Amtsbezirke gegliedert,
wobei das Obere Quartier von Wolfach aus verwaltet
wurde
Wolfach gilt als eine der traditionsreichsten
Hochburgen der schwäbisch-alemannischen
Fastnacht. Denn nur in wenigen Orten findet man
eine derartige Vielfalt fastnachtlichen
Brauchtums.
Fürstenberger
Schloss
Wolfacher
Fasnacht
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Eine kulinarische
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Baden.
Dieter Simon,
Gustav C. Buchal
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten,
Umschau-Verlag

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