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Schwarzwald Hochstraße

Hotels in der Nähe der Schwarzwaldhochstraße

Hotel Waldsägemühle in Pfalzgrafenweiler

72285 Pfalzgrafenweiler
Waldsägmühle >
DZ ab 95 Euro


Hotel Talmühle in Sasbachwalden

77887 Sasbachwalden
Hotel Talmühle >
DZ HP ab 164 Euro


Schlosshotel Bühlerhöhe in Bühl/Baden-Baden

77815 Bühl
Schlosshotel Bühlerhöhe >
DZ ab 296 Euro


Hotel Burg Windeck bei Bühl

77815 Bühl
Hotel Burg Windeck >
DZ ab 113 Euro


Hotel Bel Air in Sasbachwalden

77887 Sasbachwalden
Hotel Forsthaus Bel Air >
DZ ab 144 Euro


Plättig Hotel Schwarzwaldhochstraße

77815 Bühl
Plättig Hotel Bühlerhöhe >
DZ ab 120 Euro




BADEN-BADEN   Umgebung
Schwarzwaldhochstraße

Pfalzgrafenweiler
Landkreis Freudenstadt

Der Luftkurort Pfalzgrafenweiler liegt in 500 bis 750 Meter Höhe auf einem Höhenrücken zwischen Schwarzwald und Heckengäu und gehört zum
Landkreis Freudenstadt.

Zu Pfalzgrafenweiler gehören noch die Ortsteile Bösingen, Durrweiler, Edelweiler, Herzogsweiler, Kälberbronn und Neu-Nuifra.

Pfalzgrafenweiler wurde erstmals 1165 urkundlich erwähnt, als die dort liegende Burg der Pfalzgrafen von Tübingen zerstört wurde. Das Gebiet gehörte seit der Zeit Karls des Großen zum Nagoldgau unter Gaugraf Gerold. Nachdem den Gaugrafen im 11. Jahrhundert auch der Schönbuch unterstellt wurde, verlegten sie ihren Sitz nach Tübingen und durften den Titel Pfalzgrafen führen. Die kleine Jagdniederlassung Wylare wurde zur Pfalzgrafenburg ausgebaut. Während der Fehde von Pfalzgraf Hugo II. mit dem Welfengraf Welf VI. belagerte letzterer die Burg und zerstörte sie schließlich 1165.

Nach dem Wiederaufbau werden Burg und Umland 1228 an das Bistum Straßburg abgetreten, Pfalzgraf Rudolf II. erhielt sie aber postwendend als Lehen zurück. Durch Heirat kam das Gebiet um Pfalzgrafenweiler Mitte des 13. Jahrhunderts an die Grafen von Eberstein über. Um 1420 kam das Gebiet durch Erbteilung je zur Hälfte an die Markgrafschaft Baden und die Grafschaft Württemberg; Pfalzgrafenweiler wurde württembergisch.

1726 erhielt der Ort das Marktrecht. Bei einem Großbrand am 24. April 1798 wurde die Gemeinde fast vollständig zerstört.

Ende des 15. Jahrhunderts erhielt Pfalzgrafenweiler erstmals eine eigene Kirche. Seit der Einführung der Reformation 1534 ist der Ort evangelisch geprägt. Die kleine römisch-katholische Kirche wird von Waldachtal aus geleitet.

Pfalzgrafenweiler liegt an der Fernwanderstrecke Ostweg, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei führt.

Beim Ortsteil Kälberbronn liegt das Naturschutzgebiet Hohe Tannen, das für seine extrem alten und hohen Bäume bekannt ist. Manche erreichen eine Höhe von über 50 Meter. Hier stand bis zum Sturm Lothar 1999 auch Deutschlands vermutlich höchste Tanne mit 55 m, ihr Alter wurde auf 300 Jahre geschätzt. Solche Bäume wurden früher an die niederländischen Werften verkauft, die daraus Masten für Großsegler herstellten.


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Gudrun Mangold
Geb. Ausgabe, mit zahlreichen Abbildungen, 150 Seiten, Silberburg-Verlag

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