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Oberkirch

Oberkirch

Der Namensursprung der fünftgrößten Stadt des Ortenaukreises ist im Nußbacher Hof, den der deutsche König Heinrich II., der spätere Kaiser Heinrich II. des Heiligen Römischen Reiches, 1007 dem Bistum Bamberg vermachte, zu suchen. Auf Nußbacher Gelände stand eine Kirche. In einer auf Reichsboden vorhandenen Siedlung in Nähe war eine zweite Kirche entstanden, die wegen ihrer erhöhten Lage im Vergleich zur Nußbacher Kirche als "Oberkirch" bezeichnet wurde.

Unter den
Zähringern erfuhr die Entwicklung Oberkirchs eine nachhaltige Förderung. Nach deren Aussterben kam die Ansiedlung an der Rench im Jahr 1303 durch Kauf in den Besitz der Straßburger Fürstbischöfe. 23 Jahre später wurden ihr die Stadtrechte verliehen. Die obersten bischöflichen Beamten verwalteten von Oberkirch aus das sich seit dem Jahr 1316 über das Sasbach-, Acher-, und Renchtal erstreckende bischöflich-straßburgische Herrschaftsgebiet. Bis zum Jahr 1803 sollte diese Herrschaft dauern, die ab dem 15. Jahrhundert allerdings von Verpfändungen unterbrochen war, unter anderem war Oberkirch von 1592 bis 1664 an die Herzöge von Württemberg verpfändet. Diese förderten den Weinbau, die Papier- und die Eisenherstellung. Auch Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden war für acht Jahre, von 1689 bis 1697, Pfandherr der Stadt.

1689 war die Stadt wie die gesamte Region den verheerenden Folgen des vom französischen König Ludwig XIV. geführten pfälzischen Erbfolgekriegs zum Opfer gefallen und niedergebrannt worden. Auch in den Jahrhunderten zuvor war sie von Kriegswirren wie beispielsweise denen der Bauernkriege und des Dreißigjährigen Kriegs nicht verschont geblieben. Letzterer fand Eingang in
Johann Jakob Christoph von Grimmelshausens Werk "Der Abentheuerliche Simplicissimus".

Als Oberkirch 1803 in den Herrschaftsbereich der badischen Markgrafen eingegliedert worden war, nahm die Stadt, die bereits in den Jahrhunderten zuvor eine Sonderstellung in der Gegend eingenommen hatte, wieder einen besonderen Rang ein, da in ihr ein Bezirksamt für die Ortschaften den gesamten Renchtals eingerichtet wurde. Wirtschaftliche Blüte folgte ebenso wie die Ausbildung eines ausgeprägten demokratischen Denkens, was sich in den
Revolutionsjahren von 1848/49 besonders niederschlug.

Ausgeprägtes demokratisches Denken der Mehrheit änderte allerdings nichts daran, dass nach dem Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik auch in Oberkirch Nationalsozialisten das Ruder übernahmen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sah sich Oberkirch wie der Rest Deutschlands mit der zwingenden Aufgabe des Wiederaufbaus konfrontiert, die derart erfolgreich bewältigt wurde, dass sich Oberkirch heute als Stadt des Weines und des Fremdenverkehrs mit einer Vielfalt an Freizeitgestaltungs- und Erholungsmöglichkeiten präsentieren kann und eben auch als fünftgrößte Stadt des Ortenaukreises. Letzteres ist unter anderem bedingt durch die Eingemeindung von neun ehemals selbständigen Ortschaften (Bottenau, Butschbach, Haslach, Nussbach, Ödsbach, Ringelbach, Stadelhofen, Tiergarten, Zusenhofen) in der Zeit von 1971 bis 1975.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


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