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Das Murgtal

Das Murgtal
liegt im nördlichen Schwarzwald und ist nach dem 96 km langen Fluss Murg benannt.

Die Murg, ein rechter Nebenfluss des
Rheins, entspringt der Roten Murg und der Rechten (Weißen) Murg am Schliffkopf. Durch Forbach, Weisenbach, Gernsbach und Gaggenau passiert die Murg das Schwarzwaldtal, erreicht bei Kuppenheim die Ebene, fließt durch Rastatt und mündet bei Steinmauern in den Rhein.

Es ist wenig bekannt über die Ursprünge der Besiedelung. Bei Bermersbach und Langenbrand fand man einige römische Fundstücke, Reste römischer Villen am Talausgang, Richtung
Oostal. Um das Jahr 500 begann eine spärliche Besiedelung des Gebietes durch alemannische und fränkische Stämme.

Zur Zeit der Staufer-Herrschaft erlangte die am Talausgang, im Schnittpunkt wichtiger Wegeverbindungen, gelegene Stadt Kuppenheim Bedeutung als befestigte Stadt mit Burg, Markt und Amt. Sie gehörte zur Herrschaft der Herren von Eberstein, deren Besitzungen bis weit hinein ins Murgtal reichten. Schon im Jahre 1435 wird Kuppenheim als Amtsstadt über 15 Dörfer erwähnt. Während des 30-jährigen Krieges wurde Kuppenheim jedoch weitgehend zerstört

Die übrigen Orte des Murgtals waren kleine unbedeutende Ansiedlungen, wo Bauern, Handwerker und Waldarbeiter lebten. Sie waren seit 1100 Lehnsarbeiter der Herren von Eberstein, später arbeiteten sie für die Markgrafen von Baden.

Bis zur Vereinigung von Baden und Württemberg verlief die Grenze beider Länder zwischen den Gemeinden Forbach und Schönmünzach.

Das Murgtal war im Mittelalter durch Flößerei und den Holzhandel mit Holland zu Ansehen und Wohlstand gekommen. Der reiche Holzbestand wurde zur Köhlerei und zum Holzexport genutzt. Dazu schlossen sich schon im 16. Jahrhundert die Bewohner zur "Murgschifferschaft" zusammen und organisierten gemeinsam den Transport und Verkauf des Holzes.

Um das Holz die steilen Hänge hinab und im steinigen Flussbett der Murg zu transportieren, wurden verschiedene Methoden angewandt. Das Holz wurde auf "Schleifwegen" die steilen Hänge herabtransportiert und dann mit Hilfe von "Wieden", gedrehten jungen Tannen, zu Flößen zusammengebunden.

1913 wurde die Flößerei eingestellt, das Murgtal versank jedoch nicht in der Bedeutungslosigkeit, sondern entwickelte sich zum am stärksten industrialisierten Schwarzwaldtal.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden im unteren Murgtal Manufakturen und erste Industriebetriebe, wie beispielsweise die Eisenwerke mit über 2000 Arbeitskräften.

Aus den Gaggenauer Industriewerken ging die süddeutsche Automobilfabrik hervor, wo schon 1895  Autos hergestellt wurden. Im Jahr 1910 erwarb die Firma Benz-Mannheim das Werk.

Das bis dahin eher unbedeutende Gaggenau wuchs durch zuziehende Arbeitskräfte überproportional an und wurde schon um die Jahrhundertwende als "großes Industriedorf" bezeichnet, was es bis zur Erhebung zur Stadt im Jahre 1922 blieb. Nach der Zerstörung durch  Fliegerangriffe im Herbst 1944 musste die Stadt fast völlig wiederaufgebaut  werden. Die bestehenden Industriebetriebe, allen voran Daimler-Benz, trugen zum schnellen Wachstum von Gaggenau und dem benachbarten Gernsbach bei.

Die Vielzahl und Vielfalt der klein- und mittelständischen Industrie- und Dienstleistungsbetriebe sorgen heute für eine breite Angebotspalette: Papier aus Weisenbach und Gernsbach, Unimogs aus Gaggenau, sowie Industrieanlagen und Verkehrsleitsysteme ebenfalls auch Gaggenau, um nur einige wenige Angebote zu nennen.

Energie wird im Murgtal ebenfalls erzeugt. Oberhalb Forbachs mündet der Schwarzenbach, der seit 1928 mit einer 65 m hohen Mauer zur Schwarzenbachtalsperre gestaut ist. Der Stauinhalt von 14,3 Millionen m3 Wasser sichert eine beständige Stromversorgung für das Tal.

Trotz der Industriebesiedelung ist das Murgtal auch ein beliebtes Feriengebiet, in dem nicht nur die Staumauer der Talsperre begangen werden kann, sondern in dem ausgedehnten Wanderungen in fast unberührter Natur ebenso möglich sind sowie alle Arten von Wintersport.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden 

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Max Scheifele
521 Seiten, 120 Abb., Karten und Skizzen, geb. Ausgabe, 2. Auflage, Katz Verlag

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