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BADEN-BADEN
Umgebung
Schwarzwaldhochstraße
Kniebis
Der Kniebis ist ein beliebtes Erholungsgebiet
für Wintersportler und Wanderer. Gut
erreichbar über die
Schwarzwaldhochstraße (B 500) bietet die rund
960 Meter hohe Erhebung im Nördlichen
Schwarzwald zu jeder Jahreszeit eine herrliche
Aussicht auf die umliegenden Berge.
Skilifte und Loipen werden im Winter von Skifahrern
und Snowboardern ebenso gerne genutzt wie sich
Wanderer in der schneefreien Zeit auf gepflegten
Wegen durch Tannen- und Fichtenwälder, die im
Dezember 1999 Opfer
eines Orkans
wurden, bewegen.
Das gleichnamige Dorf liegt am Fuße des
Kniebis auf einer Hochfläche. Sein
Vorgänger war im 13. Jahrhundert ein Kloster,
das bis zu seiner Auflösung im 16. Jahrhundert
wechselnden Ordengemeinschaften unterstand. Bis zur
Gründung
Baden-Württembergs im Jahr
1952
verlief die Grenze zwischen badischem und
württembergischen Hoheitsgebiet mitten durch
das Dorf, das seit 1972 aus drei Teilorten
zusammengefasst Ortsteil von Freudenstadt ist. Ein
Teil gehörte ehemals zum badischen Bad
Rippoldsau, ein zweiter zum württembergischen
Baiersbronn und ein dritter zum ebenfalls
württembergischen Freudenstadt.
Kniebis hat in der Vergangenheit nicht nur
landschaftlichen Reiz ausgestrahlt, sondern war
Jahrhunderte lang ein bedeutsames Etappenziel auf
dem Fernhandelsweg von Straßburg nach
Ulm.
Auch die Nationalsozialisten haben dessen Bedeutung
erkannt und im Zuge des Westfeldzuges ein so
genanntes Führerhauptquartier namens
"Tannenberg" gebaut, das am 1. Juli 1940 fertig
gestellt war. Die beiden Bunker samt Anbau, die
kaum genutzt worden sind, wurden 1945 von den
Alliierten gesprengt.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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Im
Schwarzwald
Gudrun Mangold
Geb. Ausgabe, mit zahlreichen Abbildungen,
150 Seiten, Silberburg-Verlag
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Der
Schwarzwald
Martin Blümcke
Geb. Ausgabe, zahlreiche Farbfotos, 176
Seiten, viersprachig,
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