Zum Inhaltsverzeichnis

 

Schwarzwald Hochstraße



Hotels in der Nähe der Schwarzwaldhochstraße

Hotel Waldblick Kniebis

72250 Freudenstadt-Kniebis
Waldblick >
DZ ab 110 Euro


Hotel Talmühle in Sasbachwalden

77887 Sasbachwalden
Hotel Talmühle >
DZ HP ab 164 Euro


Schlosshotel Bühlerhöhe in Bühl/Baden-Baden

77815 Bühl
Schlosshotel Bühlerhöhe >
DZ ab 296 Euro


Hotel Burg Windeck bei Bühl

77815 Bühl
Hotel Burg Windeck >
DZ ab 113 Euro


Hotel Bel Air in Sasbachwalden

77887 Sasbachwalden
Hotel Forsthaus Bel Air >
DZ ab 144 Euro


Plättig Hotel Schwarzwaldhochstraße

77815 Bühl
Plättig Hotel Bühlerhöhe >
DZ ab 120 Euro




BADEN-BADEN   Umgebung
Schwarzwaldhochstraße

Freudenstadt

Freudenstadt liegt auf einem Hochplateau am Ostrand des Nordschwarzwalds. Die nächstgelegenen größeren Orte sind Offenburg im Westen (ca. 36 km entfernt) und Tübingen im Osten (ca. 47 km entfernt). Bekannt ist Freudenstadt als heilklimatischer Kurort und für seine planmäßige Anlage, deren Zentrum Deutschlands größter Marktplatz ist.

Freudenstadt ist Sitz und (nach Horb) zweitgrößte Stadt des Landkreises Freudenstadt. Für die umliegenden Gemeinden bildet sie ein Mittelzentrum. Seit 1. Januar 1988 ist Freudenstadt Große Kreisstadt. Mit den Gemeinden Bad Rippoldsau-Schapbach und Seewald hat die Stadt Freudenstadt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Freudenstadt liegt im nordöstlichen Schwarzwald am Rande einer nach Osten flach abfallenden schiefen Ebene, die Quellgebiet der zum Neckar fließenden Glatt ist. Gleich westlich des Stadtzentrums fällt das Gelände steil zum tiefeingeschnittenen Tal des Forbachs ab, der zur
Murg fließt. Unweit der Stadt und südlich von ihr befindet sich der Kinzigursprung. Das größtenteils waldbedeckte westliche Stadtgebiet steigt zur Passhöhe am Kniebis an. Südlich des Ortsteils Kniebis entspringt die Wolfach.

Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Freudenstadt. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt.
Baiersbronn, Seewald, Grömbach, Pfalzgrafenweiler, Dornstetten, Glatten, Loßburg und Bad Rippoldsau-Schapbach (alle Landkreis Freudenstadt)

Stadtgliederung
Das Stadtgebiet von Freudenstadt gliedert sich in die Kernstadt und die Stadtteile Dietersweiler (mit Lauterbad), Grüntal-Frutenhof, Igelsberg, Kniebis, Musbach (mit Obermusbach und Untermusbach) sowie Wittlensweiler. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals selbständige Gemeinden, teilweise aber auch um Siedlungen, die von Freudenstadt aus aufgesiedelt wurden und keine selbständigen Gemeinden waren. In jedem Stadtteil gibt es einen Ortsvorsteher und meist auch eine Verwaltungsstelle, bei welcher man die wichtigsten Verwaltungsangelegenheiten vor Ort erledigen kann.

Raumplanung
Freudenstadt ist ein Mittelzentrum innerhalb der Region Nordschwarzwald, in dem Pforzheim als Oberzentrum ausgewiesen ist. Zum Mittelbereich Freudenstadt gehören die Städte und Gemeinden Alpirsbach, Bad Rippoldsau-Schapbach,
Baiersbronn, Betzweiler-Wälde, Dornstetten, Glatten, Grömbach, Loßburg, Pfalzgrafenweiler, Schopfloch, Seewald, Waldachtal und Wörnersberg.

Bereits vor der Stadtgründung wurde in der Umgebung der heutigen Stadt Silber abgebaut. Im Jahre 1599 wurde die Stadt auf Geheiß von Friedrich I. (Herzog von Württemberg) gegründet, und zwar mit der Absicht, sie zur neuen Residenz Württembergs zu machen. Die Verlegung der Residenz sollte diese näher an die württembergische Grafschaft Mömpelgard heranrücken.

Freudenstadt - Marktplatz

Baumeister Heinrich Schickhardt entwarf und baute die Stadt. Sie erhielt einen zentralen, quadratischen Platz, welcher eigentlich als Schlossplatz dienen sollte. Um diesen herum wurden die Straßen wie auf einem Mühlebrett angeordnet. Bevor die Pläne jedoch vollendet wurden, starb Herzog Friedrich I. Das Schloss wurde nie gebaut, der Platz wurde als Marktplatz genutzt und gilt heute mit 216 mal 219 Metern als der größte Marktplatz Deutschlands.

1601 erfolgte die Grundsteinlegung der Stadtkirche und die Namensgebung "Freudenstadt". Die Einwohnerzahl wuchs durch Zuwanderung von Glaubensflüchtlingen aus der Steiermark, aus Kärnten und der Krain schnell. 1603 erhielt die junge Stadt ein Wappen, den ersten Bürgermeister und zwei Jahre später ihre Gemarkung. Hierzu wurden Teile des Dornstetter Waldgedings und der Nachbargemeinde Baiersbronn abgetrennt. Freudenstadt wurde Sitz eines kleinen Amtes. 1608 starb Friedrich I. (Herzog von Württemberg) und mit ihm der Traum der großen Residenzstadt. 1616 wurde der Weiler Christophstal von Dornstetten eingegliedert.

1737 wurde Freudenstadt Sitz einer kleinen Garnison. 1759 wurde das Amt Freudenstadt zum Oberamt erhoben. Um 1800 entstand der Weiler Friedrichstal, der jedoch 1839 nach Baiersbronn umgegliedert wurde. Bereits 1833 war das Stadtgebiet Freudenstadts um ca. 2.300 ha Wald des ehemaligen Waldgedings vergrößert worden. Im 19. Jahrhundert wurde Freudenstadt zur Stadt der Handwerker. Dies wurde vor allem auch durch Anschluss an das Eisenbahnnetz ab 1879 begünstigt. Um 1890 setzte der Kurbetrieb ein, infolgedessen Freudenstadt ein beliebter Kurort wurde.

1938 wurde das Oberamt Freudenstadt in den Landkreis Freudenstadt überführt.

Während des Zweiten Weltkrieg war in der Nähe von Freudenstadt bei dem 1000 Meter hoch gelegenen Ortsteil Kniebis das Führerhauptquartier Tannenberg. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt zu großen Teilen zerstört, jedoch danach in Anlehnung an die historische Bebauung wieder aufgebaut. Von 1945 bis 1952 gehörte Freudenstadt zum Land Württemberg-Hohenzollern.

Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 erhielt der Landkreis Freudenstadt seine heutige Ausdehnung. Er wurde gleichzeitig Teil der neu gegründeten Region Nordschwarzwald, die damals dem neu umschriebenen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Damit wurde das ehemals württembergische Freudenstadt nunmehr von der ehemaligen badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet. Im Jahr 1986 überschritt die Einwohnerzahl Freudenstadts die Grenze von 20000. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die baden-württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1988 beschloss.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Bekannt ist Freudenstadt vor allem durch den bereits oben erwähnte Marktplatz, der als Wahrzeichen der Stadt gilt. An einer seiner Ecken steht die evangelische Stadtkirche. Der Grundriss dieser Kirche ist L-förmig, wobei sich die Kanzel im Winkel zwischen den beiden Flügeln befindet. An der gegenüberliegenden Ecke des Marktplatzes steht das Rathaus. Ebenfalls auf dem Marktplatz steht das Stadthaus, in dem sich das Heimatmuseum mit den Themen Volkskunde, Stadtgeschichte, Handwerk und Fremdenverkehr befindet. Sehenswert ist auch das historische Silberbergwerk. Theatervorstellungen finden vor allem im Kurhaus statt.

In Freudenstadt treffen Schwarzwald Tälerstraße und Schwarzwaldhochstraße zusammen.

Außerdem führt die Deutsche Alleenstraße, die von Rügen nach Konstanz führt, durch Freudenstadt, das den Übergang von Abschitt 7 (von Bad Kreuznach nach Abschnitt 8 (nach Konstanz) markiert. Auch die Fernwanderstrecken Mittelweg und Ostweg führen durch die Stadt.

<<
Zurück

Der Landkreis Freudenstadt

Wanderkarte bestellen


Gleich bestellen

Im Schwarzwald
Gudrun Mangold
Geb. Ausgabe, mit zahlreichen Abbildungen, 150 Seiten, Silberburg-Verlag

Rezension lesen
Bestellen


Gleich bestellem

Der Schwarzwald
Martin Blümcke
Geb. Ausgabe, zahlreiche Farbfotos, 176 Seiten, viersprachig, Silberburg-Verlag

Rezension lesen
Bestellen



Text und Abbildung: WIKIPEDIA

Inhalt | News | Geschichte | Stadtplan | Sehenswert
 
Kunst + Kultur | Theater | Festspielhaus | Casino | Events | Thermen | Sport
Hotels | Restaurants | Cafés + Bars | Shopping
Stadtteile | Umgebung | Elsass
Adressen | Forum | Gästebuch | Shop | Awards | Links