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Karte Kaiserstuhl

 


BADEN-BADEN   Umgebung
Der Kaiserstuhl


Endingen

Das Städtchen Endingen mit den Winzerdörfern Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen liegt im Norden des Kaiserstuhles. Nachbargemeinden sind Forchheim, Riegel, Bahlingen, Vogtsburg, Sasbach und Wyhl.

Die Stadt liegt in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands. Das mediterrane Klima zeigt sich in der Qualität der angebauten Weine.

Zur Stadt Endingen gehören die Ortsteile Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen.

Endingen wurde erstmals 862 urkundlich erwähnt. Es gehörte mehrere Jahrhunderte zum Besitz der Herren von Endingen, bis es an die Herren von Üsenberg überging, die Endingen 1290 die Stadtrechte verliehen. Nach dem die Üsenberg 1379 ausstarben, kam die Stadt in habsburgischen Besitz und wurde Vorderösterreich zugeordnet, wobei sie Anfang des 15. Jahrhunderts kurzzeitig den Status einer freien Reichsstadt hatte. 1751 findet in Endingen einer der letzten
Hexenprozesse Europasstatt, am 24. April wird Anna Schnidenwind auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses gelangte die Stadt 1806 an das Großherzogtum Baden.

Mit Ausnahme von Kiechlingsbergen, das vor der Eingemeindung zum ehemaligen Landkreis Freiburg gehörte, war die Stadt seit der Zugehöigkeit zum Land Baden Teil des Landkreises Emmendingen.

Endingen ist durch die Kaiserstuhlbahn (Riegel am Kaiserstuhl - Breisach am Rhein) an das überregionale Schienennetz angebunden.

Sehenswert:
Kaiserstühler Heimatmuseum
Vorderösterreich Museum im Üsenberger Hof Endingen
Historische Zunftstube mit Fastnachtsmuseum im Königschaffhauser Tor
Käsereimuseum Endingen
Kirschenmuseum im Winzerdorf Königschaffhausen
Heimatmuseum im Winzerdorf Kiechlinsbergen

Endingen ist eine Haltestelle der Museumsbahn Rebenbummler.

In der ehemals vorderösterreichischen Stadt hat sich altes Fasnetbrauchtum erhalten, das sich durch die Jahrhunderte hindurch zurück verfolgen läßt. An den närrischen Tagen dreht sich alles um den Jokili, die zentrale Gestalt der historischen Fastnachtsfeier. Der Endinger Jokili zählt zweifelsohne zu den ältesten Narrenfiguren am Oberrhein. Bereits für das Jahr 1782 ist die Brauchfigur und mit ihr eine Fasnetszunft belegt.

In schier grenzenloser Vorfreude auf die höchsten Fasnetstage wird der Jokili am Schmutzigen Dunnschdig aus seinem einjährigen Schlaf im Rathausbrunnen erweckt und dort nach seiner kurzen aber intensiven Regentschaft am Fasnetzischdig unter großem Wehklagen wieder versenkt. In den Tagen dazwischen stehen für die Narren insgesamt acht Umzüge auf dem Programm.

Stadtspiel
Unter dem Namen "Sag wem gehört die schöne Stadt" führen Endinger Bürger eine gespielte Stadtgeschichte auf markanten Plätzen, in historischen Häusern und in den Straßen von Endingen auf.


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