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BADEN-BADEN
Umgebung
Der Kaiserstuhl und Umgebung
Emmendingen
Die Kreisstadt liegt im Breisgau zwischen der
Vorbergzone des Schwarzwaldes und dem Kaiserstuhl in der Rheinebene im Norden der so
genannten Freiburger Bucht in 189 bis 368 Meter
Höhe. Am Westrand von Emmendingen fließt
die Elz, die bei Kappel-Grafenhausen in den Rhein
mündet.
Die Stadt Emmendingen besteht aus der Kernstadt,
die wiederum aus den Stadtbezirken Unterstadt,
Über der Elz, Mittelstadt, Oberstadt,
Bürkle und Bleiche besteht und den im Rahmen
der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten
Gemeinden und heutigen Stadtteile Kollmarsreute,
Maleck, Mundingen, Wasser und Windenreute.
Die erste urkundliche Erwähnung des Namens
Emmendingen geht auf das Jahr 1091 zurück.
Wenige Jahre später wurde Emmendigen
ausdrücklich als Ortschaft erwähnt. Die
erste Quelle, die von der Burg Hochburg (Hachberg)
spricht, stammt aus dem Jahr 1127. Ebenfalls auf
das 12. Jahrhundert geht das Kloster Tennenbach,
eine Zisterziensergründung zurück.
1415 verkaufte der Markgraf Otto II. von Hachberg
Burg und Herrschaft Hachberg an den Markgrafen
Bernhard I. von Baden. Die Markgrafschaft
Baden-Hachberg fiel zurück in das badische
Stammhaus. Im Jahr 1418 erhielt die Ortschaft
Emmendingen auf Betreiben dieses Markgrafen von
König Siegismund das Marktrecht. Nur sechs
Jahre später wurde der Marktflecken im
Mühlburger Krieg eingenommen und fast
völlig zerstört. Im Bauernkrieg von 1525
beteiligten sich zahlreiche Emmendinger an der
erfolglosen Belagerung der Hochburg und der
Zerstörung des Klosters Tennenbach. In der
Nachfolge von Markgraf Karl II. wurde 1584 die
Markgrafschaft Baden erneut geteilt. Der
Marktflecken Emmendingen wurde Residenz der
Markgrafschaft Baden-Hachberg unter Jakob III., dem
dieser jedoch am 1. Januar 1590 das Stadtrecht
verlieh. Im selben Jahr konvertierte Jakob nach dem
von ihm einberufenen Emmendinger
Religionsgespräch zum Katholizismus. Wenig
später starb er im Alter von 28 Jahren. Nach
dem erhaltenen Sektionsbericht wurde er mit Arsenik
vergiftet. Die Herrschaft fiel zurück an
seinen protestantischen Bruder Ernst Friedrich.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde
Emmendingen fast völlig zerstört. 1648
waren von den vormals 800 Einwohnern nurmehr knapp
100 übriggeblieben. 1809 wird Emmendingen Sitz
des gleichnamigen Bezirksamtes, das 1939 zum
Landkreis Emmendingen wird. Bei der Kreisreform
1973 bleibt der Landkreis Emmendingen im
Wesentlichen unverändert.
Stadtteile:
Auch die Stadtteile Emmendingen haben eine lange
Geschichte. Sie teilten die Geschicke der Stadt und
waren Teil der Markgrafschaft Baden-Hachberg. 1803
gehörten sie zum Oberamt Hochberg, aus dem
1809 das Bezirksamt Emmendingen hervorging.
Kollmarsreute wurde 1385 als "zu Kolmers Ruti in
Brisgowe" erstmals erwähnt. Der Ort lag
ursprünglich an der Elz, wurde dann aber wegen
Hochwassergefahr 1784 an die heutige Stelle
verlegt. Maleck wurde 1317 als villa Malnegge,
Mundingen 1147, Wasser 1419 als „uff dem Wasser“
und Windenreute 1094 als Winedoriuti erstmals
erwähnt.
Verkehr:
Emmendingen hat einen Autobahnanschluss an der
Bundesautobahn A 5 Karlsruhe-Basel. Durch die Stadt
verläuft die Bundesstraße B 3
(Offenburg-Freiburg im Breisgau). Emmendingen liegt
an der Badischen Hauptbahn von Mannheim nach Basel.
Neben dem zentral gelegenen Bahnhof gibt es
Haltestellen in den Ortsteilen Kollmarsreute und
(Teningen-)Mundingen, ein weiterer Bahnhaltepunkt
im Ortsteil Bürkle-Bleiche befindet sich in
der Planung. Die Stadt gehört dem
Regio-Verkehrsverbund Freiburg an.
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Geheimnisvolle Plätze
im Breisgau
von Georg Schmidt-Abels
168 Seiten, 78 Farbfotografien, geb.
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