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Landkreis Calw


BADEN-BADEN   Umgebung


Landkreis Calw

Der Landkreis Calw gehört zur Region Nordschwarzwald im Regierungsbezirk Karlsruhe. Der Landkreis Calw grenzt im Westen an den
Landkreis Rastatt, im Nordwesten an den Landkreis Karlsruhe, im Norden an den Enzkreis und die kreisfreie Stadt Pforzheim, im Osten an den Landkreis Böblingen, im Südosten an den Landkreis Tübingen und im Süden an den Landkreis Freudenstadt.

Geografie
Landschaftlich gehört das Gebiet des Landkreises Calw überwiegend zum Nordschwarzwald, lediglich im Osten und Süden zählen einige Orte zum Gäu bzw. Schwarzwaldvorland. Bedeutende Flüsse im Kreisgebiet sind Enz und Nagold, die mit ihrem Verlauf ein dreiseitiges Plateau bilden, welches im Zentrum des Kreisgebiets liegt und als Enz-Nagold-Platte bezeichnet wird. Die Quellen von Nagold und Enz liegen nahe beieinander, am Südwestrand des Kreisgebiets. Der Verlauf der Enz zwischen Enzklösterle und Pforzheim markiert den nordwestlichen Rand der Enz-Nagold-Platte. Westlich davon erstreckt sich bis zum Schwarzwaldkamm der höchstgelegene Teil des Kreisgebiets, das im Nordwesten über den Kamm hinüber zum Oberlauf der Alb reicht, wo die Stadt Bad Herrenalb liegt. Der Verlauf der Nagold bildet die südliche und östliche Kante der Enz-Nagold-Platte, denn sie verläuft vom Schwarzwaldkamm zunächst nach Osten, wendet sich dann in der Stadt Nagold am südöstlichen Kreisrand nach Norden, fließt durch Calw und mündet schließlich in Pforzheim, knapp nördlich des Kreisgebiets, in die Enz. Die Gebiete östlich und auch einige südlich der Nagold gehören zum Hecken- und Schlehengäu.

Geschichte
Der Landkreis Calw geht zurück auf die Grafen von Calw, die ihren Stammsitz in Sindelfingen hatten und gegen 1050 die Burg Calw gründeten, die zur Keimzelle der heutigen Kreisstadt wurde. Nach deren Aussterben im 13. Jahrhundert wurde das Gebiet des heutigen Kreises in Besitztümer der Welfen, der Grafen von Württemberg und der Grafen von Tübingen zersplittert. Erst infolge des Reichsdeputationshauptschlusses wurde es in württembergischer Hand wiedervereinigt.

Die Württemberger bildeten zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Oberämter, Altensteig, Calw, Liebenzell, Nagold, Neuenbürg, Wildbad und Wildberg, das Amt Zavelstein sowie die Klosterämter
Herrenalb und Hirsau. Doch schon 1807 wurden einige Ämter aufgehoben. Hirsau, Liebenzell und Zavelstein wurden mit Calw, Wildbad mit Neuenbürg und Wildberg mit Nagold vereinigt. 1808 wurde auch Herrenalb mit Neuenbürg vereinigt. 1810 gehörten die noch verbliebenden Ämter Calw, Nagold und Neuenbürg zur Landvogtei Schwarzwald und ab 1818 zum Schwarzwaldkreis. Die Grenzen der drei Oberämter veränderten sich im Laufe der Geschichte mehrmals. 1924 wurde der Schwarzwaldkreis aufgelöst und 1934 wurden die drei Oberämter in Landkreise umbenannt. 1938 wurden die Kreise Neuenbürg und Nagold bis auf sechs Gemeinden mit dem Landkreis Calw zusammengelegt. Nach dem zweiten Weltkrieg kam der Landkreis Calw zum neuen Bundesland Württemberg-Hohenzollern und nach der Länderneugliederung 1952 im Südwesten zu Baden-Württemberg. Danach gehörte er zum Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern.

Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde das Gebiet des Landkreises Calw nochmals verändert: 14 Orte gingen an den neu gebildeten Enzkreis über, 2 Orte kamen zum Landkreis Böblingen und 1 Ort (
Loffenau) zum Landkreis Rastatt, hingegen konnte er 2 Orte des Landkreises Freudenstadt und 4 Orte des aufgelösten Landkreises Horb hinzugewinnen. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Calw noch 25 Gemeinden, darunter 10 Städte und hiervon wiederum 2 "Große Kreisstädte" (Calw und Nagold). Größte Stadt ist Calw, kleinste Gemeinde ist Enzklösterle.


Orte im Landkreis Calw


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