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BADEN-BADEN
Umgebung
Markgräflerland
Badenweiler
Badenweiler liegt im Markgräflerland, etwa 30 Kilometer südlich
von Freiburg entfernt, in den ersten Hügeln
des Südschwarzwaldes. Neben dem Hauptort
gehören auch die Ortsteile Schweighof und
Lipburg/Sehringen zu Badenweiler.

Badenweiler entstand aus einer Besiedlung durch die
Römer, die etwa im Jahre 70 die Therme Aquae
Villae bauten. Gut erhalten sind noch die
Badeanlagen, die 1783 unter dem Markgrafen
Karl Friedrich
wiederentdeckt, ausgegraben und konserviert wurden
und im Schutz einer modernen gläsernen
Hallenkonstruktion zu besichtigen sind. Die bereits
von den Römern genutzten Thermalquellen, deren
wärmste eine Temperatur von 26,4 °C hat,
begründeten Badenweilers Ruf als Kurort.
Badenweiler war bis in das 15. Jahrhundert Sitz der
gleichnamigen Herrschaft. Ursprünglich den
Zähringern zugehörig, kam die Herrschaft
1147 durch Heirat von Clementia von Zähringen
mit Heinrich dem Löwen an die Welfen. 1444
wurde die Herrschaft Badenweiler mit den
Herrschaften Rötteln und Sausenberg zum
Markgrafschaft Baden zusammengeschlossen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Cassiopeia-Therme (ehemals Markgrafenbad)
Kurpark
Römische Badruinen
Burgruine Baden
Der Naturforscher und Botaniker Karl Christian
Gmelin (1762-1837) ist in Badenweiler geboren.
Zu den Persönlichkeiten, die sich in
Badenweiler zur Kur aufhielten, zählen Stephen
Crane, Anton Tschechow, Hermann Hesse, Theodor
Heuss und Johannes Rau.
Die Schriftstellerin Annette Kolb, der
Schriftsteller René Schickele, der
Landschaftsmaler Emil Bizer und der Maler
Oskar
Schlemmer
ließen sich in Badenweiler nieder und
bildeten eine Maler- und Dichterkolonie. Sie wurden
von ihren Freunden Thomas Mann, Bruno Walter und
Hermann Kesten oft besucht.
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