Zum Inhaltsverzeichnis

 

Schwarzwald Hochstraße

Hotels in der Nähe der Schwarzwaldhochstraße

Hotel Talmühle in Sasbachwalden

77887 Sasbachwalden
Hotel Talmühle >
DZ HP ab 164 Euro


Schlosshotel Bühlerhöhe in Bühl/Baden-Baden

77815 Bühl
Schlosshotel Bühlerhöhe >
DZ ab 296 Euro


Hotel Burg Windeck bei Bühl

77815 Bühl
Hotel Burg Windeck >
DZ ab 113 Euro


Hotel Bel Air in Sasbachwalden

77887 Sasbachwalden
Hotel Forsthaus Bel Air >
DZ ab 144 Euro


Plättig Hotel Schwarzwaldhochstraße

77815 Bühl
Plättig Hotel Bühlerhöhe >
DZ ab 120 Euro




BADEN-BADEN   Umgebung
Schwarzwaldhochstraße

Allerheiligen

Das Örtchen Allerheiligen, nahe der Schwarzwaldhochstraße, kann mit zwei Sehenswürdigkeiten aufwarten: Die Herzogin Uta von Schauenburg gründete 1196 in der Wiesenau, einem kleinen Tal in der Nähe des Berges
Schliffkopf ein Kloster namens Allerheiligen. Im Jahr 1804 schlug ein Blitz in die Klosteranlage und verwüstete sie. Heute ist nur noch eine Ruine der frühgotischen Klosterkirche zu sehen.

Allerheiligen - Foto Wolfgang Peter

Eine Statue an der Außenfassade der Abtei Lichtenthal in Baden-Baden stammt aus dem Kloster Allerheiligen


Diese Ruine Allerheiligen zeigt viele Anklänge an die französische Gotik und Historiker gehen davon aus, dass der Baustil des Klosters Allerheiligen im 13. Jahrhundert großen Einfluß auf die Entwicklung der frühen deutschen Gotik gehabt haben soll. Im Oppenauer Ortsteil Lierbach kann man die Ruine besichtigen.

Eine weiteree Sehenswürdigkeit sind die Wasserfälle von Allerheiligen. Durch eine enge Schlucht stürzt sich der Grindenbach (Lierbach) in die Tiefe. Wegen der sieben Stufen mit ihren kübelartigen Vertiefungen, die das Wasser ausgewaschen hat, nennt man die Wasserfälle auch "die sieben Bütten".

Vom Gasthof des kleinen Ortes Allerheilgen führt ein schmaler, aber gut begehbarer Felsensteig längs dem Wasserfall über Treppen und Absätze hinab. (WP)

Die Sage vom Kloster Allerheiligen

Am Lierbächlein im Schwarzwald sieht der Wanderer heute noch die Ruinen des Klosters Allerheiligen. Vor vielen Jahren war die fromme Stätte blühender Mittelpunkt jener Gegend. Mit dem Kloster war eine Schule verbunden, die weit und breit berühmt war. Einer der Schüler, ein Waisenknabe, stammte aus Straßburg. Seine Mutter hatte ihm vor ihrem Ableben einen Ring geschenkt, den ein funkelnder Rubin schmückte. Der Ring war dem jungen Menschen als Erinnerung an seine Mutter so teuer, dass er ihn immer bei sich trug.

Eines Tages hatte sich der Jüngling beim täglichen Spaziergang etwas von seinen Kameraden entfernt und war zurückgeblieben. Als er seinen Mitschülern nacheilen wollte, traf er plötzlich auf ein junges Mädchen, es war dunkelhaarig und von freundlichem Aussehen. Überrascht blieb er stehen und plauderte mit ihm. Als er dann die Klosterschüler wieder eingeholt hatte, blieben seine Gedanken noch immer bei dem fremden, schönen Mädchen. Anderntags schaute er beim Spaziergang wieder nach der Jungfrau aus und traf sie auch wirklich.

Täglich richtete es der Jüngling nun so ein, dass er das Mädchen sehen und mit ihm sprechen konnte. Eines Tages schenkte er ihr, um ihr eine Freude zu bereiten und seine Liebe zu bezeugen, den Ring, das teure Erbe seiner Mutter. Von dieser Stunde an trug ihn das Mädchen am Finger.

Nach kurzer Zeit trafen sich die beiden wieder im Wald. Verstört berichtete das Mädchen dem Freund, dass ein großer Vogel ihr den Ring fortgetragen habe, als sie das Kleinod beim Händewaschen auf einen Felsblock niedergelegt hatte. Sie zeigte ihm auch das Nest des Vogels auf einer Tanne neben dem Lierbächlein. Sofort erbot sich der Klosterschüler, die Tanne zu erklettern und den Ring zu holen. Doch als er eben die Hand nach dem Nest ausstreckte, brach der Ast und der Jüngling stürzte herunter. Zerschmettert blieb er auf einem der Felsen im Lierbach liegen.

Das Mädchen stieß einen fürchterlichen Schrei aus und rannte zum Kloster, um Hilfe zu holen. Die Mönche kamen, aber sie konnten den jungen Klosterschüler nur als Leiche ins Kloster zurücktragen.

Wer aber an jener Stelle am Lierbächlein vorbeikommt, soll heute noch angsterfüllte Rufe und lautes Jammern vernehmen. (Projekt Gutenberg)

<< Zurück


Gleich bestellen

Im Schwarzwald
Gudrun Mangold
Geb. Ausgabe, mit zahlreichen Abbildungen, 150 Seiten, Silberburg-Verlag

Rezension lesen
Bestellen


Gleich bestellem

Der Schwarzwald
Martin Blümcke
Geb. Ausgabe, zahlreiche Farbfotos, 176 Seiten, viersprachig, Silberburg-Verlag

Rezension lesen
Bestellen



Inhalt | News | Geschichte | Stadtplan | Sehenswert
Kunst + Kultur | Theater | Festspielhaus | Casino | Events | Thermen | Sport
Hotels | Restaurants | Cafés + Bars | Shopping
Stadtteile | Umgebung | Elsass
Adressen | Forum | Gästebuch | Shop | Impressum