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BADEN-BADEN   Umgebung
Die Ortenau

Acher- und Renchtal

Die beiden Täler liegen etwa 30 Kilometer südlich von Baden-Baden und 15 Kilometer nördlich von
Offenburg, zwischen der Rheinebene auf der einen und der Schwarzwaldhochstraße auf der anderen Seite.

Es handelt sich um eine kleine Region innerhalb der Ortenau, die für ihre vorzüglichen Weine und für die im Frühjahr blühenden Obstbaumwiesen bekannt ist.

Landschaftlich verfügt die Gegend mit sanften Hügeln, ausgedehnten Wäldern, blühenden Wiesen über sehr viele Reize und lädt mit ihrem milden Klima zum Wandern und Erholen ein. Es existiert eine gute touristische Infrastruktur.

Sasbach >
Ein kleines Fleckchen Frankreich in Deutschland: Turenne-Gedenkstätte und Museum, Schwanenstraße 3, Telefon 07841/21020.
Erlenbadquelle: Heilwasser zum Trinken, allerdings ohne ärztliche Verschreibung

Toni-Merz-Museum: Galerie des weit über Baden hinaus bekannten, 1966 verstorbenen Malers Toni Merz, Schulstr. 25, Obersasbach, Tel.: 07841/26079.

Historisch interessant sind das Kloster Erlenbad und die Heimschule Lender.

Sasbachwalden >
Fachwerk und Blumen wohin das Auge blickt, ein herausgeputztes "Bilderbuchdorf", Luftkurort mit entsprechender Infrastruktur

Der hiesige Wein heißt "Alde Gott". 230 Hektar Weinberge umgeben das ganze Dorf, Weinproben werden angeboten. Informationen dazu gibt es im Verkehrsamt.
Ausflug zum nahegelegenen Brigittenschloss mit Besichtigung von "Rudolfs Teufelsküch-Brennerei", Am Schlossberg 8, Telefon 07841/3609

Bildstöckel-Rundweg: ein Wanderweg an 40 Bildstöckchen vorbei. Es ist empfehlenswert, sich dabei mehr "auf die eigene Nase" als auf den Rundweg-Führer, den man im Verkehrsamt bekommt, zu verlassen.

Ortsteil Breitenbrunn, zehn Kilometer von Sasbachwalden entfernt: die Ayurveda-Kurklinik, Telefon 07841/68 20. Hier wird nach den ganzheitlichen Methoden der ältesten, aus Indien stammenden Naturheilkunde der Welt geheilt. Im Mittelpunkt stehen Ölmassagen, die den Körper entschlacken.

Kappelrodeck >
Auch hier steht der Wein im Vordergrund: die "Hex vom Dasenstein" und der "Waldulmer". Weinproben und Besichtigungen der Winzergenossenschaften sind möglich. Außerdem gibt es einen Weinlehrpfad. Auskünfte erteilt das Verkehrsamt.

Es existieren über 400 Schnapsbrennereien, bei einigen kann man zugucken und mitmachen, z. B. beim "Hundsbur", Telefon 07842/2313. Die auf hochwertige Produkte spezialisierte Brennerei Scheibel bietet ein "Verkostertraining" an, Telefon 07842/94980.

Ausflug zum "Zuckerberg-Schloss", einem Café/Restaurant in einem romantischen Schlösschen inmitten einer herrlichen Parkanlage, Telefon 07842/34 34
.
Eine Kuriosität bietet Franz Knapp, Gartenstraße 9, Kappelrodeck: ein Schwarzwalddorf mit Gehöften, Mühlen, Sägewerk etc. im Miniaturformat. Durch Münzeinwurf kommt Bewegung ins Dorf.

Ottenhöfen >
Das "Mühlendorf": Neun restaurierte Getreidemühlen liegen an einem Rundweg. Besonders schön ist Bühler's Mühle, Im Lauenbach 161, Telefon 07842/3977. Hier kann man beim Mahlen zuschauen, Getränke werden angeboten. Weitere Mühlen nennt die Kurverwaltung.

Ausgangspunkt der Fahrt mit einem historischen Dampfzug aus der Zeit der Jahrhundertwende. Die Fahrt führt über Furschenbach und Kappelrodeck bis Achern und wieder zurück. Auskünfte erteilt die Kurverwaltung.

Faßkeller-Romantik gibt es auf dem Köningerhof: Brenn- und Backhausbesichtigung anno 1861 mit Vesper und Obstbrannt, Telefon 07842/2956.

Ausflüge zum Karlsruher Grat, einem felsigen Kletterparadies mit wunderschöner Aussicht, und zum Edelfrauengrab-Wasserfall

Gastronomischer Tip: der Schmälzlehof in Furschenbach bei Ottenhöfen. Eine alteingesessene Vesperwirtschaft im neueren Anbau eines alten Gehöfts. Auf Vorbestellung wird auch höchst exklusive Küche mit mehrgängigen Menüs angeboten. Die Preise sind noch vernünftig. Eine Vorbestellungskarte kann unter der Rufnummer 07842/60385 angefordert werden.

Seebach >
Es empfiehlt sich ein Ausflug zum nahegelegenen, sagenumrankten Mummelsee.

Internationales Trachten- und Volkskunstmuseum - ein Museum, das geradezu überquillt: Hunderte von Trachten (nicht nur aus Deutschland), alter Schmuck, historische Wachskunst, seltene Haarflechtarbeiten, wertvolle Sammlerstücke religiöser Volkskunst sind zu sehen. Ruhesteinstraße 9, Telefon 07842/3188.

Vollmer's Mühle: "Z' Licht geh'n", abends in der Gruppe geht es mit der Lampe in der Hand zu einem Brauchtumsabend, bei dem zu Musik, Vesper und Flüssigem alte Handwerkskünste vorgeführt werden: Korbflechten, Besenbinden, Spinnen, Buttern etc.

Besichtigung des Erzbergwerkes "Silbergründle" aus dem Mittelalter.

Oppenau >
Heimatmuseum mit interessanten Exponaten aus der Geschichte der Stadt und der Umgebung, u. a. auch mit Gegenständen, die aus dem Kloster Allerheiligen gerettet wurden, Telefon 07804/4837

Die Klosterruine
Allerheiligen, eine ehemals imposante Prämonstratenserprobstei, liegt etwa zehn Kilometer oberhalb von Oppenau mitten im Wald. Viele Sagen ranken sich um das Kloster, die man in Oppenau allen "Wissensdurstigen" sicherlich gerne erzählen wird.

Wasserfälle Allerheiligen: Zu Füßen der Klosterruine stürzen sie sich über mehrere Etappen durch eine Schlucht insgesamt 100 Meter in die Tiefe.

Lautenbach
Wallfahrtskirche Mariä Krönung: spätgotisches, kunstgeschichtliches Juwel mit seltenen "Stifterfenstern" und schönen Altären. Weitere Informationen gibt es beim Verkehrsamt.

Oberkirch >
Oberkirch ist ebenfalls eine "Schnapsbrenner-Gemeinde": um die 900 gibt es hier. So läßt sich selbstverständlich auch hier beim Schnapsbrennen zuschauen und mitmachen, z. B. bei Rita und Karl Müller vom "Grünen Baum" im Ortsteil Ödsbach, wo man zudem den einzigen deutschen Schnapslehrpfad besichtigen kann, Telefon 07802/80988.

Als "Stadt des Weines" bietet natürlich auch Oberkirch Kellerbesichtigungen und Weinproben an.

Die Burgruine Schauenburg (11. Jahrhundert) in den Bergen oberhalb der Stadt ist eine Wanderung wert. Hin und wieder werden hier Wettbewerbe im Armbrustschießen veranstaltet.

Das Heimat- und Grimmelshausen-Museum zeigt Interessantes zur Geschichte des Ortes und der Umgebung sowie auch zum Barockdichter
Grimmelshausen.

Restaurant "Silberner Stern" im Ortsteil Gaisbach, Telefon 07802/7686. Hier war Grimmelshausen Wirt und schrieb gleichzeitig seinen "Simplicissimus". Jeden ersten Montag im Monat finden abends Vorträge zu Grimmelshausen statt. Ansonsten gibt es gutbürgerliche Küche - Spezialität: Flammkuchen.

Ölmühle Walt: 13 Sorten naturbelassene kaltgepreßte Öle, frisch aus der alten Mühle, die man sich direkt vom Zapfhahn abfüllen lassen oder in Flaschen kaufen kann. Die Öle werden auf Anfrage auch verschickt. Appenweiererstraße 56, 77698 Oberkirch, Telefon 07802/2294.

Zusammengestellt vom SWR Baden-Baden


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Eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Ortenau und Baden.

Dieter Simon,
Gustav C. Buchal
Gebundene Ausgabe, 144 Seiten, Umschau-Verlag


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