Theater Baden-Baden    
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Albrecht Schoenhals

  


Albrecht Schoenhals (1888-1978)


Er wurde am 7. März 1888 in Mannheim geboren und wuchs in Freiburg auf. 1920 stand der promovierte Arzt zum ersten Mal in Freiburg auf der Bühne. Engagements in Halberstadt, Freiburg, Baden-Baden, Frankfurt am Main und Dortmund folgten. Ab 1928 trat er an den Kammerspielen in Hamburg auf, bis ihn 1934 dort der Besetzungschef der UFA sah. Er engagierte ihn für den Film "Fürst Woronzeff" (1934), in dem Schoenhals eine Doppelrolle spielte. Von nun an gehörte er zu den vornehmen Erscheinungen des deutschen Films und spielte häufig auch Ärzte, bis er die von Goebbels für ihn vorgesehene Hauptrolle in "Jud Süss" (1949) ausschlug. Deshalb wurde er bis Kriegsende nur noch in drei Filmen eingesetzt, "Vom Schicksal verweht" (1942) war sein 30. und letzter Film vor Ende des Krieges.

In den 1940er Jahren ließ er sich mit seiner Frau, der Schauspielerin Anneliese Born, auf dem Annenhof in Baden-Baden nieder. Nach dem Krieg arbeitete er einige Zeit am Städtischen Krankenhaus, um dann wieder zur Schauspielerei zurückzukehren. Zusammen mit seiner Frau trat er mehrfach erfolgreich am Baden-Badener Theater auf.

Im Alter von 80 Jahren drehte Schoenhals seinen letzten Film, unter der Regie von Visconti entstand " La Caduta Degli Dei" (1969). 1970 erschienen seine Memoiren unter dem Titel "Immer zu zweit".

Am 5. Dezember 1978 starb er friedlich in den Armen seiner Frau in Baden-Baden.


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