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10 Jahre Lena
Odenthal
Die
Kommissarin des "Tatort Baden-Baden"

Sie ist seit zehn
Jahren im Dienst. Kämpft für Gerechtigkeit. Bringt
Bösewichter zur Strecke. Ist taff und unbestechlich,
hat deswegen manchmal, zugegebenermaßen Probleme.
Dennoch sucht sie unbeirrbar nach der Wahrheit und setzt
dafür schon mal unerlaubte Mittel ein. Ihr Chef sagt
über sie: "Sie ist meine beste Beamtin":
Hauptkommissarin Lena Odenthal von der Mordkommission
Ludwigshafen - mit bürgerlichem Namen: Ulrike
Folkerts.
Ein fernsehhistorisches Datum war die Ausstrahlung des
ersten SWR-Tatortes mit der "Odenthal" am 29. Oktober 1989:
Sie trat als "Neue" ihren Dienst an und hat seitdem in einer
Vielzahl von Tatorten gegen das Böse gefochten. Heute
erscheinen Kommissarinnen auf dem Bildschirm
selbstverständlich, denn Lena Odenthal hat viele
Kolleginnen, aber am Ende der 80er Jahre waren sie es
keineswegs. Nur in der englischen und amerikanischen
Kriminalliteratur hatten sie sich schon durchgesetzt: die
taffen Ermittlerinnen ohne Strumpfnaht und
Stöckelschuhe. Frauen, die ihren Kopf und nicht die
weiblichen Waffen einsetzen, um ihren Fall zu lösen. Es
ist ein Verdienst von Ulrike Folkerts, diesen Trend im
Fernsehen populär gemacht zu haben. Hierin war und ist
sie eine Pionierin.
Ulrike Folkerts ist nicht Lena Odenthal. Aber:
Hauptkommissarin Odenthal existiert tatsächlich wegen
der Schauspielerin, die sich dahinter verbirgt. Und die sich
in dieser seltsam brüchigen, mitunter
widersprüchlichen Rolle offenbart.
Die Konzentration auf das Wesentliche. Ulrike Folkerts hat
für das deutsche Fernsehen einen Ausdruck erfunden, um
den sie ihre Kolleginnen beneiden. Sie stattet ihre Lena
Odenthal mit einem großen, schönen Geheimnis aus.
Ein Geheimnis, das leuchtet. Es hat sie bekannt gemacht.
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Das macht mich stark
Mein Weg zu Selbstvertrauen und Erfolg
Ulrike Folkerts
160 Seiten, 240 schwarz/weiß und
Farbabbildungen, Festeinband mit Schutzumschlag,
Südwest Verlag
Rezension lesen 

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