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Yburg Baden-Baden

Yburg soll wieder weithin sichtbar werden.

Das städtische Forstamt wird das Wahrzeichen des Reblandes, die Burgruine Yburg, durch forstliche Maßnamen wieder in ein nahezu historisches Umfeld bringen.

So werden im oberen, burgnahen Bereich die Bäume größtenteils gefällt, um die Ruine freizulegen. Dies hilft auch den seltenen dort vorkommenden Tierarten, wie beispielsweise der unter strengem Schutz stehenden Mauereidechse.

Durch das Entnehmen von Nadelbäumen strebt das Forstamt ein Waldbild an, das vom Typ her einem historischen so genannten Niederwald entspricht. Der setzt sich aus Wärme liebenden und Trockenheit vertragenden Baumarten wie Eichen, Kastanien, aber auch seltenen Bäumen wie Spitzahorne oder Ulmen zusammen. Der Wald um die Yburg war ehemals durchsetzt von Eiben, die entscheidend für die Namensgebung der Burg waren.

Nach dem Abschluss der Maßnahmen wird die Burg ähnlich der Burgruine Hohenbaden (Altes Schloss) und die Burgruine Alt-Eberstein vom Rheintal her weit sichtbar sein und den Burgengürtel um Baden-Baden vervollständigen. Der Beginn der Arbeiten ist Anfang Februar 2009 geplant und soll bis Ende des Monats dauern.

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