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1190-
1243
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Markgraf
Hermann V. erbt die Herrschaft von Iberg
mit den Kirchspielen Steinbach und
Sinzheim. Seine Witwe stiftet 1245 das
Kloster
Lichtenthal.
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1200
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Um 1200
wird der West-Bergfried und die Ringmauer
gebaut. Da der Burgname "Iberg" auch in
späteren Urkunden auftaucht, wird
angenommen, dass die Yburg schon vor 1190
bestand.
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1245
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Yburg
ist Lehen von Burkard und Heinrich
Röder von Iberg. Diese sind
Vögte der Badischen Markgrafen
(Hermann VI. und Rudolf I.).
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1249
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Heinrich
Röder von Iberg wird nochmals in
einer Schenkungsurkunde, unterschrieben
von Markgraf Rudolf I., erwähnt.
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1309
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Die
"Burg Iberg" geht infolge einer Erbteilung
an den Markgrafen Friedrich II.
über.
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1328
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Die
"Yberg" wird von Markgraf Friedrich II. an
seinen Vetter Rudolf III. nebst Steinbach
und Sinzheim für 3140 Pfund Heller
"unter Vorbehalt des Wiederkaufs"
veräußert.
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1333
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Zerstörung
der Adelshöfe der Ritter von Bach,
von Stein und der Röder um Steinbach
sowie der Yburg durch die
Straßburger. Der Anlass war eine
Fehde des Bischofs von Straßburg
gegen den Grafen von Öttingen, der
Steinbach innehatte.
Wahrscheinlich hatten die Ritter der Yburg
zwischen Steinbach und Sinzheim einen
Warenzug der Stadt Straßburg
ausgeplündert und einige Kaufleute
als Geiseln auf der Yburg festgehalten, um
Lösegeld zu erpressen. Auch die
Besitzer von drei festen
Herrenhäusern in Steinbach sollen
beteiligt gewesen sein. Der Bischof
Berthold erklärte daraufhin den
Krieg. Die Yburg wurde dabei zerstört
und auch die Edelhöfe in Schutt und
Asche gelegt.
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1334
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Die
"Burg Iberch" wird von Hermann IX. an
Rudolf IV. überantwortet. Hermann IX.
ist der Sohn von Friedrich II. und Herr zu
Eberstein.
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1350
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Markgraf
Hermann IX., Herr zu Eberstein, wird vom
Kaiser Karl IV. mit der "Burg zu Yberch"
belehnt.
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1369
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Balthasar
Röder wird als Amtmann zu Iberg
urkundlich erwähnt.
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1382
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Markgraf
Bernhard I. erhält von König
Wenzel die Burg.
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1388
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Burkhard
Brunninger, Vogt zu Yberg, wird in einer
Urkunde über Friedensgespräche
bei König Wenzel zu Eger
erwähnt.
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1405
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Hans von
Bach, Edelknecht, ist Vogt zu Iburg.
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1442
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Letztmalig
wird ein Ritter Konrad (von Bach, von
Stein?) von Iberg urkundlich
aufgeführt.
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1453
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Markgraf
Bernhard II. übergibt seinem Bruder
Markgraf Karl I. das Badener Schloss, dazu
mehrere Dörfer und Burgen, so auch
die Iburg.
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1510
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Bis zu
dieser Zeit wird noch Iberg, danach Yberg
geschrieben.
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1525
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Brandschatzung
der Yburg im Bauernkrieg durch Hanauer
Bauernverbände. Ab 1450 bis 1525
werden die Herren der Yburg mehrmals von
Arbeitern der Varnhalter Steinbrüche
überfallen. Die Gewalt richtet sich
gegen die Feudalherrscher, weil sie die
Arbeiter und Bauern über Gebühr
ausbeuten.
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1594
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Markgraf
Fortunat betreibt eine
Falschmünzerwerkstatt und Alchemie.
Er hatte zwei Italiener, den Alchimisten
Francesco Muskatelli und seinen Gehilfen
Paul Pestalozzi angeheuert.
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1598
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Die
Yburg kommt in den Besitz der
Markgrafschaft Baden-Durlach weil Markgraf
Eduard Fortunatus seinen Aufgaben als Herr
der Yburg vernachlässigt.
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1617-1620
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Neubefestigung
mit östlichem Bergfried und
Torzwinger mit Bastei durch Markgraf Georg
Friedrich von Baden-Durlach. Installierung
von Geschützen.
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1635
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Die
Yburg wird von Kartographen als zentraler
Ort für Peilungen ausgewählt.
Dies unterstreicht die strategische
Bedeutung der Burg.
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1689-1690
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Das
Dorf, das untere Schloss und die Yburg
werden von den Franzosen niedergebrannt,
das untere Schloss und die Yburg
geplündert. Die Yburg ist seither
eine Ruine. Auch Steinbach und Baden-Baden
werden in Schutt und Asche gelegt.
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1781
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Der
östliche Turm wird durch Blitzschlag
stark in Mitleidenschaft gezogen.
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1792
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Es wurde
der Stadt Steinbach erlaubt, die
herabgefallenen Steine zum Bau einer
Brücke über "die Neuweirer Bach"
zu verwenden.
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1783
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Der
heutige Eingang zum Turm wird gebaut.
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1840
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Der
östliche Turm wird vom Blitz
getroffen und beschädigt. In diesem
Jahr wird auch der jetzige Eingang zum
westlichen Turm und die Treppe gebaut.
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1888-1913
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Restaurierungen
am Mauerwerk.
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1892
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Die
Gaststätte wird erbaut.
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1977
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Erneute
Restaurierungen.
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1987
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Der
östliche Turm wird erneut durch
Blitzschlag beschädigt. Mit den
herabgesprengten Steinen wird im Bereich
des ehemaligen mittleren Brunnens ein
Erdhügel geschaffen.
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2009
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Das
städtische Forstamt versetzt die
Burgruine Yburg durch forstliche
Maßnamen wieder in ein nahezu
historisches Umfeld. Mehr dazu>
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Quelle:
"Baden-Badener Rebland unter der Yburg",
Historischer Verein für
Mittelbaden.
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