Baden-Baden - der ultimative Stadtfüherer

Baden-Baden News

Baden-Baden Facts

Inhalt

Stadtrundgang

Stadtplan

Ämter A-Z

Anreise

Geschichte

Kunst/Kultur/Museen

Sehenswürdigkeiten

Festspielhaus

Theater

Casino

Thermen

Hotels buchen

Events

Sport/Freizeit

Restaurants

Cafés/Bars

Shopping

Buch-Shop

Stadtteile

Umgebung

Elsass

Awards

Links

Archiv

Ihre Werbung bei uns

Kontakt

Newsletter

Gästebuch

Impressum


Hotels in Baden-Baden buchen

Die Yburg bei Baden-Baden

Die Yburg, das Wahrzeichen des Reblandes.

Die Ruine der Yburg, auf dem Yberg gelegen ist heute bequem zu Fuß oder mit dem Auto zu erreichen. Die Straße dorthin führt am traditionsreichen Weingut "Nägelsförst" vorbei. Heute sind noch einige Reste der Yburg und der Turm zu sehen. Die Burg ist ein beliebtes Ausflugsziel (mit Gaststätte) und im großen Innenhof finden musikalisch-literarische Veranstaltungen statt. Um die Yburg ranken sich zahlreiche
zahlreiche Sagen.

Yburg

Illustration von Wolfgang Peternach einer Baustudie von Karl Schwab, Steinbach.


Die wechselvolle Geschichte der Yburg

1190-
1243

Markgraf Hermann V. erbt die Herrschaft von Iberg mit den Kirchspielen Steinbach und Sinzheim. Seine Witwe stiftet 1245 das Kloster Lichtenthal.

1200

Um 1200 wird der West-Bergfried und die Ringmauer gebaut. Da der Burgname "Iberg" auch in späteren Urkunden auftaucht, wird angenommen, dass die Yburg schon vor 1190 bestand.

1245

Yburg ist Lehen von Burkard und Heinrich Röder von Iberg. Diese sind Vögte der Badischen Markgrafen (Hermann VI. und Rudolf I.).

1249

Heinrich Röder von Iberg wird nochmals in einer Schenkungsurkunde, unterschrieben von Markgraf Rudolf I., erwähnt.

1309

Die "Burg Iberg" geht infolge einer Erbteilung an den Markgrafen Friedrich II. über.

1328

Die "Yberg" wird von Markgraf Friedrich II. an seinen Vetter Rudolf III. nebst Steinbach und Sinzheim für 3140 Pfund Heller "unter Vorbehalt des Wiederkaufs" veräußert.

1333

Zerstörung der Adelshöfe der Ritter von Bach, von Stein und der Röder um Steinbach sowie der Yburg durch die Straßburger. Der Anlass war eine Fehde des Bischofs von Straßburg gegen den Grafen von Öttingen, der Steinbach innehatte.
Wahrscheinlich hatten die Ritter der Yburg zwischen Steinbach und Sinzheim einen Warenzug der Stadt Straßburg ausgeplündert und einige Kaufleute als Geiseln auf der Yburg festgehalten, um Lösegeld zu erpressen. Auch die Besitzer von drei festen Herrenhäusern in Steinbach sollen beteiligt gewesen sein. Der Bischof Berthold erklärte daraufhin den Krieg. Die Yburg wurde dabei zerstört und auch die Edelhöfe in Schutt und Asche gelegt.

1334

Die "Burg Iberch" wird von Hermann IX. an Rudolf IV. überantwortet. Hermann IX. ist der Sohn von Friedrich II. und Herr zu Eberstein.

1350

Markgraf Hermann IX., Herr zu Eberstein, wird vom Kaiser Karl IV. mit der "Burg zu Yberch" belehnt.

1369

Balthasar Röder wird als Amtmann zu Iberg urkundlich erwähnt.

1382

Markgraf Bernhard I. erhält von König Wenzel die Burg.

1388

Burkhard Brunninger, Vogt zu Yberg, wird in einer Urkunde über Friedensgespräche bei König Wenzel zu Eger erwähnt.

1405

Hans von Bach, Edelknecht, ist Vogt zu Iburg.

1442

Letztmalig wird ein Ritter Konrad (von Bach, von Stein?) von Iberg urkundlich aufgeführt.

1453

Markgraf Bernhard II. übergibt seinem Bruder Markgraf Karl I. das Badener Schloss, dazu mehrere Dörfer und Burgen, so auch die Iburg.

1510

Bis zu dieser Zeit wird noch Iberg, danach Yberg geschrieben.

1525

Brandschatzung der Yburg im Bauernkrieg durch Hanauer Bauernverbände. Ab 1450 bis 1525 werden die Herren der Yburg mehrmals von Arbeitern der Varnhalter Steinbrüche überfallen. Die Gewalt richtet sich gegen die Feudalherrscher, weil sie die Arbeiter und Bauern über Gebühr ausbeuten.

1594

Markgraf Fortunat betreibt eine Falschmünzerwerkstatt und Alchemie. Er hatte zwei Italiener, den Alchimisten Francesco Muskatelli und seinen Gehilfen Paul Pestalozzi angeheuert.

1598

Die Yburg kommt in den Besitz der Markgrafschaft Baden-Durlach weil Markgraf Eduard Fortunatus seinen Aufgaben als Herr der Yburg vernachlässigt.

1617-1620

Neubefestigung mit östlichem Bergfried und Torzwinger mit Bastei durch Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach. Installierung von Geschützen.

1635

Die Yburg wird von Kartographen als zentraler Ort für Peilungen ausgewählt. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung der Burg.

1689-1690

Das Dorf, das untere Schloss und die Yburg werden von den Franzosen niedergebrannt, das untere Schloss und die Yburg geplündert. Die Yburg ist seither eine Ruine. Auch Steinbach und Baden-Baden werden in Schutt und Asche gelegt.

1781

Der östliche Turm wird durch Blitzschlag stark in Mitleidenschaft gezogen.

1792

Es wurde der Stadt Steinbach erlaubt, die herabgefallenen Steine zum Bau einer Brücke über "die Neuweirer Bach" zu verwenden.

1783

Der heutige Eingang zum Turm wird gebaut.

1840

Der östliche Turm wird vom Blitz getroffen und beschädigt. In diesem Jahr wird auch der jetzige Eingang zum westlichen Turm und die Treppe gebaut.

1888-1913

Restaurierungen am Mauerwerk.

1892

Die Gaststätte wird erbaut.

1977

Erneute Restaurierungen.

1987

Der östliche Turm wird erneut durch Blitzschlag beschädigt. Mit den herabgesprengten Steinen wird im Bereich des ehemaligen mittleren Brunnens ein Erdhügel geschaffen.

2009

Das städtische Forstamt versetzt die Burgruine Yburg durch forstliche Maßnamen wieder in ein nahezu historisches Umfeld. Mehr dazu>

Quelle: "Baden-Badener Rebland unter der Yburg", Historischer Verein für Mittelbaden.


Grundriss der Yburg nach Keim, Linde, Schwab.

Yuburg - Plan

1. Ringmauer
2. Torzwinger
3. West-Turm
4. Ost-Turm
5. Gaststätte
6. Brunnen

Plan: Wolfgang Peter

 



© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved.

   Google Custom Search