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Oos

Baden-Oos
Eingemeindung 1928, ca. 5800 Einwohner

Das Dorf Oos war für die Stadt Baden-Baden schon immer von besonderer Bedeutung, selbst als es nur als Siedlung ohne Gemarkungsgrenzen bestand.

Dies geht unter anderem aus schriftlichen Unterlagen des Jahres 1245 hervor, in welchen festgelegt ist, dass der Zehntanteil der Siedlung Oos als Abgabe an das von
Markgräfin Irmengard neu gegründete Kloster Lichtenthal abzuführen sei.

Die Siedlung selbst ist wesentlich älter gewesen, was beispielsweise durch einen römischen Weihestein, welcher der Jagdgöttin Diana gewidmet war und der 1794 in Oos gefunden worden ist, belegt wird. Schon
die Römer hatten die verkehrsgünstige Lage des Ortes in der dem Schwarzwald vorgelagerten Ebene erkannt und unter Kaiser Trajan die von Basel nach Norden führende Heerstraße durch Oos gebaut.

Im Mittelalter wechselten die Herrschaftseinflüsse auf die Siedlung vornehmlich zwischen dem Kloster Lichtenthal und den jeweiligen Markgrafen von Baden. Im Jahr 1634 wurde der strategische Wert des Ortes ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, als der katholische Markgraf Wilhelm von Baden seinen protestantischen Durlacher Vetter und die schwedischen Besatzungstruppen in der Schlacht auf dem Ooser Blutfeld besiegte und damit der Fremdherrschaft seiner Markgrafschaft während des
Dreißigjährigen Krieges ein Ende setzte.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt Oos, ein Haufendorf mit mehr als 100 Häusern, eigene Ortsgrenzen und im Jahr 1844 ein besonderes Gewicht, als eine Bahnstation eingerichtet wurde. Von dieser wurden die Gäste mit Pferdebussen nach Baden-Baden befördert, bis ein Jahr später eine Stichbahn von Oos nach Baden-Baden gebaut wurde, die bis zum Jahr 1977 in Betrieb war. Danach wurde der Bahnhof in Oos zum "Bahnhof Baden-Baden".

1910 erregte Oos weltweites Aufsehen, als die erste
Luftschiffhalle in Betrieb genommen wurde.

Über Oos, das seit 1928 zu Baden-Baden gehört, ist die Kurstadt per Bahn, Autobahn und Bundestrasse verkehrsmäßig hervorragenden angebunden. Bis zum Jahr 1997 existierte auch noch ein kleiner Flugplatz, dessen Areal zu
Gewerbeflächen umgestaltet wird, wodurch Oos' Bedeutung als Industriestandort, die bereits nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von etlichen Firmen mit mittlerweile weltweit bekannten Namen, wie Aeroquip, Heel, Juvena und Sans Soucis, erkannt worden ist, noch erhöht wird.

Die
Medien- und Event-Akademie, die in der ehemaligen Cité, dem von Angehörigen der französischen Besatzungsmacht bewohnt gewesenen Viertel, untergebracht ist, bietet für den Stadtteil weitere Möglichkeiten wirtschaftlichen Aufschwungs, wodurch die gesamte Kur- und Bäderstadt nur profitieren kann.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden



Der Bahnhof Baden-Baden wurde 2010 zum "Bahnhof des Jahres" gekürt

Die "Allianz pro Schiene" wählt die Bahnhöfe Darmstadt und Baden-Baden 2010 zum Bahnhof des Jahres". Die Jury befand: Baden-Baden ist ein Bahnhof der kurzen und trockenen Wege. Bahnhofscafé, Hotel, Busbahnhof - alles ist hier unter einem Dach. Motorradabstellplätze, Mietfahrräder und ein großzügiger Haupttunnel beweisen, dass Baden-Baden mit jedem Großstadtbahnhof mithalten kann. Aber der ausgezeichnete Bahnhof hat noch mehr zu bieten. Kunstvolle Schilder aus den Zeiten der Fürsten, denkmalgeschützte Trägersäulen, eine blitzeblanke Bahnhofshalle und freundliche Geschäfte und Gastronomie - Baden-Baden hat den berühmten Wohlfühlfaktor, sagte ein Jury-Mitglied.

Der Bahnhof Baden-Baden liegt im Baden-Badener Stadtteil Oos. Er besitzt drei Außenbahnsteige und einen Inselbahnsteig. Er ist verkehrsgeografisch an die zweigleisige Hauptstrecke Karlsruhe - Basel angeschlossen. Neben nationalen und internationalen Fernzügen halten hier auch die RE-Züge der Linie Karlsruhe - Konstanz und die S-Bahnen von Heilbronn nach Achern. Das öffentliche Nahverkehrsnetz der Stadt Baden-Baden ist gut ausgebaut. Die Hauptlinie vom Bahnhof ins Zentrum ist die Linie 201.

Geschichte: 1904 erfolgte der Neubau des Bahnhofs Baden-Oos. Die Kurstadt Baden-Baden verfügte damals über zwei Bahnhöfe: den heutigen Bahnhof Baden-Baden, der früher Baden-Oos hieß, und den früheren Stadtbahnhof Baden-Baden im Zentrum. Am 24. September 1977 fuhr der letzte Personenzug auf der Stichbahn in die Innenstadt. Das frühere Bahnhofsgebäude dient heute als Eingangsbereich des Festspielhauses. Auf dem Gelände des ehemaligen Stadtbahnhofs befinden sich das Festspielhaus, der Eingang des Michaelstunnels, eine Tiefgarage und ein See mit Grünanlage. Die Bahnanlagen von Baden-Baden bis Baden-Oos wurden in die sogenannte "grüne Einfahrt", einen Rad- und Fußgängerweg umgewandelt. Die gesamte Verkehrsstation Baden-Baden mit den Bahnsteigen 1, 2/3, 4 und 5 wird im Zuge der Ausbau-/Neubaustrecke Karlsruhe- Basel 1997 komplett umgebaut. Die Bahnsteige sind durch Personenaufzüge in der Südunterführung barrierefrei erschlossen. In den Jahren 2004/2005 wurde dasEmpfangsgebäude umgebaut und modernisiert. Hierbei wurde der Innenbereich komplett umgestaltet und die Fassade neu gestrichen. Ein modernes Reisezentrum, Coffee Fellows, das Cafe Armbruster und eine Buchhandlung befinden sich in der Empfangshalle. Im Obergeschoss betreibt Coffee-Fellows ein kleines, aber ansprechendes Hotel, das gut besucht ist. Für die stimmige Modernisierung gewann Baden-Baden einen Architekturpreis. Die Gesamtkosten der Modernisierung für Empfangsgebäude und Verkehrsstation betrugen rund 14,9 Millionen Euro. (Quelle: Allianz pro Schiene)

Fehde mit Sandweier: Friedrich Singer beschreibt anschaulich, wie sich in den 1930er Jahren die Ooser und Sandweierer Jugendlichen bekriegten. Doch die 'Sandhasen' ließen sich nichts gefallen - sie waren gefürchtete Meister im werfen! Weiter>


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