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Balg/Baden-Baden

Balg
Eingemeindung 1939
Ca. 1400 Einwohner


An der Nordwestseite des 374 m hohen Hardbergs befindet sich der kleine - wegen seiner Lage aber feine - Stadtteil Balg, der nur dann aus seiner beschaulichen Ruhe geschreckt wird, wenn ein Rettungswagen mit Sirenengeheul Patienten in die Stadtklinik, die kurz vor dem Ortseingang errichtet worden ist, transportiert, oder wenn ein Pferdetransporter den Weg zum Reiterzentrum Baden-Baden-Balg am Ortsende befährt. Ansonsten können sich die Bewohner an guter Luft und Ruhe erfreuen, weswegen Balg ein attraktiver Wohnort ist.

Die
Römer müssen diesen Ort bereits geschätzt haben, denn Überreste eines römischen Gehöfts fanden sich ebenso wie ein Votivstein (Weihestein), der dem Gott Mercurius, dem altrömischen Gott des Handels und Gewerbes geweiht worden war.

Die erste urkundliche Erwähnung fand Balg im Jahr 1288; strittig ist jedoch, ob Balg jemals von den
Ebersteiner Grafen besessen worden ist, was die beiden Ebersteiner Rosen im Orstwappen vermuten lassen, oder ob seit jeher nur die Markgrafen von Baden das Sagen hatten.

Balgs Besonderheit im 18. und 19. Jahrhundert war die Weißerde, die in einem weit verzweigten unterirdischen Stollensystem abgebaut wurde, und die für die Herstellung von Tonwaren, die in Durlach und Straßburg gefertigt wurden, begehrt war. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden in Balg wie an vielen anderen Orten des heutigen Stadtkreises Baden-Baden Reben angebaut. Die alten Balger waren Landwirte und Winzer in einem.

Die Jahrhunderte alte bäuerliche Tradition wird nicht mehr im ehemaligen Umfang gepflegt, jedoch findet man bei einem Spaziergang durch Balg immer wieder den einen oder anderen Einwohner, der eine Wiese mäht oder Bäume beschneidet.

Der flächenmäßig kleinste Stadtteil Baden-Badens wurde am 1. April 1939 durch den Eingemeindungsbescheid des Reichsstatthalters der Kurstadt unterstellt.

Ein Ausflug zu Fuß nach Balg lohnt sich immer über den sonnenbeschienenen Aussichtsweg an der Südseite des Hardbergs, der am Hardbergbad beginnt und bei der Stadtklinik auf der Balger Straße endet.

Stadtklinik Baden-Baden

Nach dem 30- bis 60-minütigen Spaziergang, der den Blick auf die Weststadt und zahlreiche liebevoll bestellte Kleingärten ermöglicht, kann man sich in einer der örtlichen Gaststätten erholen.

Wer Balg nicht zu Fuß einen Besuch abstatten will, kann vom Zubringer (B 500) aus der Beschilderung folgend auf der Balger Straße dorthin fahren.


Von Rika Wettstein, Baden-Baden



© by WAEPART, Baden-Baden/Germany. All Rights Reserved. Fotos: Wolfgang Peter

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