Die Wahl am 12. März hat Wolfgang Gerstner mit 63,5 Prozent gewonnen. Auf Klaus Rückert entfielen 34,8 Prozent der abgegebenen Stimmern. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,3 Prozent.



Lesen die Chronologie der Ereignisse:


Baden-Baden im Wahlkampf

Am 12. März 2006 wird in Baden-Baden der Oberbürgermeister für die kommenden acht Jahre gewählt. Es wird ein Oberbürgermeister werden, so viel steht fest. Denn
zwei Kandidaten bemühen sich um die Gunst der Bürgerinnen und Bürger:

Wolfgang Gerstner, seit 1992 Bürgermeister in Sigmaringen, und Klaus-Michael Rückert, seit 2003 Erster Bürgermeister der Kurstadt.

Sie engagieren sich nicht nur in Einzelveranstaltungen vor Ort, sondern bieten über das Internet die Möglichkeit, Einblick in ihr "Regierungsprogramm", das auch über Faltblätter vermittelt wird, zu gewinnen.

Wolfgang Gerstner tritt an unter dem Motto:
"Baden-Baden gewinnt".

Klaus Michael Rückert offeriert als Leitwort:
"Aufbruchstimmung"

So ist's auf jeder Seite zu erfahren.

Wolfgang Gerstner

Wolfgang Gerstner schmückt seine Seiten mit einem Blick vom Schlossberg, die "abgebrochene"
Stiftskirche den linken Bildrand dominierend und die evangelische Stadtkirche im Mittelpunkt.


Klaus Rückert

Klaus Michael Rückert hat die Säulenfassade des
Kurhauses als Bildmotiv gewählt.


Wolfgang Gerstner argumentiert:
"Als Oberbürgermeister sehe ich mich allein dem Wohle der Bürgerinnen und Bürger von Baden-Baden und den
Ortsteilen verpflichtet.
Gemeinsam mit Ihnen und allen politisch Verantwortlichen will ich die Zukunft aktiv gestalten. Politik darf nicht nur reagieren. Dazu bedarf es eines soliden Finanzierungskonzepts mit klaren Prioritäten."

Klaus Michael Rückert formuliert:
"Mit Erfahrung und Sachverstand stelle ich mich dieser Herausforderung. Ich habe Baden-Baden in meinen drei Jahren als Erster Bürgermeister dieser Stadt kennen- und lieben gelernt.
Gemeinsam mit Ihnen will ich Baden-Baden mit Optimismus, Tatkraft und dem nötigen Respekt vor Tradition nach vorne bringen und in eine gute Zukunft führen."

Gemeinsam ist beiden: "Gemeinsam mit Ihnen" - also den Baden-Badener Bürgern - wollen Sie die Aufgabe angehen.

Deshalb lohnt es sich als Bürger zu untersuchen, was die Kandidaten im Falle ihrer Wahl in Gemeinsamkeit mit den Bürgern umzusetzen gedenken.

Wolfgang Gerstners "Aufgaben anpacken" klingt anziehend:
"Eine solide Finanzpolitik ist die Grundlage für die Zukunft von Baden-Baden. Daher müssen sich die Ausgaben an den Einnahmen orientieren, wenn der Bürger nicht über Gebühr zur Kasse gebeten werden soll.
Es gilt, die Sach- und Personalkosten auf den Prüfstand zu stellen, realistische Konzepte zu entwickeln, um die Handlungsfähigkeit von Baden-Baden zu sichern und mittelfristig zu erhöhen.
Politik muss transparent und berechenbar sein."

Die Einzelkomplexe folgen mit
Kommunalpolitik muss einen wichtigen Beitrag zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten

Unterpunkte:
- verlässliche Teil- Halb- und Ganztagsangebote auch für die Kleinsten
- Vernetzung verschiedener Betreuungsmöglichkeiten
- verlässliche Angebote für Kinder und Jugendliche in Schule und Freizeit
- attraktive Spiel- und Sportplätze

Wohingegen Klaus Michael Rückert mit
"Ich will Baden-Baden zu einer Wohlfühlstadt für Kinder und Familien machen"
beginnt.

Unterpunkte:
- Einrichtung eines Bündnisses für Familie im Miteinander der Generationen
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern
- Konsequente Sanierung der Baden-Badener Schulen
- Erhalt eines
Musikschulangebots für junge Menschen
- Mit Nachdruck für die Ansiedlung einer Hochschule
- Soziale Verantwortung der Stadt ernst nehmen

Komplex 2 Wolfgang Gerstners:
Der Verantwortung für Umwelt und Natur gerecht zu werden, ist eine ständige Herausforderung.
Als langjähriger Vorsitzender eines Fördervereins weiß ich, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und in anderen gesellschaftlichen Einrichtungen für die Gemeinschaft ist. Diese gilt es zu unterstützen.
Die Zeiten für die Kur- und Bäderstadt Baden-Baden sind härter geworden. Exklusivität allein sichert die Zukunft nicht. Es bedarf neuer Ideen, um Baden-Baden als Wirtschaftsstandort stärker ins Blickfeld zu rücken.

Komplex 2 Klaus Michael Rückerts:
"Der Oberbürgermeister muss Botschafter für den Wirtschaftsstandort Baden-Baden sein"
- Neuausrichtung der städtischen Wirtschaftsförderung
- Schaffung von Arbeitsplätzen durch eine aktive Standortpolitik
- Verbesserung der kommunalen Finanzsituation
- Ausbau der starken Position Baden-Badens im Mediensektor
- Zugesagte Fortführung der B3-neu zügig umsetzen und Lückenschluss zwischen Steinbach und Sinzheim vorantreiben
- Entwicklung unserer Stadt im Einklang mit Natur & Umwelt und Erhalt des herrlichen Stadtbildes von Baden-Baden

Komplex 3 Wolfgang Gerstners:
Der Oberbürgermeister kann Rahmenbedingungen gestalten durch:
einen engen persönlichen Kontakt zu allen Betrieben in Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung
vorausschauende Vorratspolitik an Gewerbe- und Wohnbauflächen
Unterstützung durch eine moderne Verwaltung
Förderung von Neuansiedlungen
Schaffung eines attraktiven Umfeldes für Unternehmer und Mitarbeiter.
Dazu gehören ohne Frage auch die hochkarätigen kulturellen Angebote, die durch Stadt, Land oder Mäzene mitgetragen werden. Diese zu erhalten und bei zukünftigen Verhandlungen mit dem Land zu sichern, wird eine wichtige Aufgabe sein.

Komplex 3 Klaus Michael Rückerts:
"Das Engagement unserer Bürger ist das größte Kapital der Stadt"
- Regelmäßige Bürgerversammlungen und Vor-Ort-Termine in allen Stadtteilen für mehr Bürgernähe
- Aktive Bürgerbeteiligung fördern
- Einrichtung einer zentralen Servicestelle für Vereine und ehrenamtlich Engagierte
- Das Rathaus ist für den Bürger da - die Verwaltung noch stärker kundenorientiert ausrichten

Komplex 4 Wolfgang Gerstners:
Tradition erhalten - Zukunft gestalten
Die Attraktivität der Innenstadt weiter zu steigern, wird eine bleibende Herausforderung sein.
Es gilt neue Wege der besseren Erschließung der Innenstadt anzudenken. Dazu gehört auch, die Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit des Stadtbildes zu erhalten. Keine Bebauung des Parks des Neuen Schlosses nur unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit.
Die Bewahrung der Identität der Teilorte samt ihrer kulturellen Vielfalt ist eine Aufgabe, die dem Oberbürgermeister am Herzen liegen muss.

 
Die Selbständigkeit und Aktivität der Senioren sowie die Begegnung zwischen Jung und Alt ist mir ein besonderes Anliegen.

Komplex 4 Klaus Michael Rückerts:
"Baden-Baden hat viel zu bieten - zeigen wir´s allen"
- Tourismus für alle Altersgruppen weiterentwickeln
- Internationalität mit den Möglichkeiten des Baden-Airport stärken
- Kulturangebot als wichtigen Standortfaktor nutzen
- Hart aber fair gegenüber Stuttgart - Baden-Baden steht eine wichtige Stellung im Land zu

Anhand dessen mögen sich jede Bürgerin und jeder Bürger Baden-Badens selbst eine Vorstellung verschaffen, welchem Kandidaten wohl eher das "Gemeinsam mit Ihnen" für die Bürger und die Stadt zuzutrauen ist.



Kandidat Gerstner will Stadtmarketing

In einer Veranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft des Baden-Badener Einzelhandels sprach sich Wolfgang Gerstner für die Schaffung einer "Stadtmarketing-Stelle" aus, wo kreative Zukunftskonzepte entwickelt werden sollen, um den innerstädtischen Handel gegenüber den künfigen
Aktivitäten in der Cité zu stärken. Von einer so genannten Fremdenverkehrsagbabe, die in Baden-Baden eingeführt werden soll, hält Gerstner nichts. Dies sei "ein falsches Signal", denn man dürfe die örtlichen Unternehmen nicht "vergraulen".

Auch im Bereich Tourismus sieht Gerstner noch Wachstumspotenzial. Auch im Winter, bisher eher eine übernachtungsarme Zeit, müsse sich Baden-Baden verstärkt als Kulturmetropole präsentieren. Nach seiner Ansicht brauche die Stadt auch dringend ein Gesamtkonzept. Statt dessen gebe es derzeit nur Einzelaktionen.

Auch die bestehenden Verkehrssituation in Baden-Baden will Wolfgang Gersner neu ausrichten und die Verkehrsströme intelligent entflechten und eine dringende Sanierung der Straßen in Angriff nehmen.

Der Kandidat aus Sigmaringen will auch die Verwaltung auf den Prüfstand sellen. Seiner Ansicht nach könnte deren Effizienz noch gesteigert werden.




Kandidat Rückert setzt auf Potenzial der Stadt

Zum Auftakt des Wahlkampfes betonte Klaus Michael Rückert in einer Wahlveranstaltung im Stadtteil Steinbach, dass er künftig "noch mehr gestalten" und "mitgestalten" möchte, denn Baden-Baden habe "Potenzial".

Der OB-Kandidat möchte die bisherige Wirtschaftsförderung "neu ausrichten". Er denke an eine "Art" Erschließungsgesellschaft, die sich um Gewerbegebiete kümmere und Firmen behilflich sei.

In Sachen
Musikschule wünscht sich Rückert ein gleichwertiges Folgeangebot. Wie dies nun aussehen soll, darüber müsse man sich noch Gedanken machen.

Im Bereich Tourismus stellte Rückert fest, dass der Airport Baden-Baden dazu einen wichtigen Beitrag leiste. Nach seiner Ansicht könnte man mit einer Kombination von Wellness und kulturellen Angeboten Gäste in die Kurstadt locken.

Klaus Michael Rückert setzt auf "
bürgerschaftliches Engagement", vor allem bei den Vereinen. So schwebt ihm vor, eine Anlaufstelle für Vereine im Rathaus zu installieren, wo deren Belange vorgetragen werden können.

Einen weiteren Schwerpunkt sieht der Kandidat im Falle eines Wahlsieges im Bereich "
kinder- und familienfreundliches Baden-Baden".


Das Rückert's

Vorbildlich: Klaus Michael Rückert lässt sich eines der vielen leerstehenden Baden-Badener Geschäfte als "Fan-Shop" einrichten. "Rückert's - das Wahlkampfbüro".


Von Rika Wettstein und Wolfgang Peter, Februar 2006



Am 13. Februar 2006 ist die Bewerbungsfrist zu Ende gegangen. Neben den beiden Kandidaten, die bereits vor Weihnachten 2005 ihre Bewerbung abgegeben haben, hat kurz vor Bewerbungsschluss der Baden-Badener Bürger Lothar Brecht seine Unterlagen eingereicht. Allerdings habe er erst am 10. Februar die notwendigen 100 Unterstützer-Unterschriften und am 13.2. eine 101. vorgelegt, wie vom städtischen Presseamt zu erfahren war. Am 16. Februar beschäftigt sich der Gemeindewahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung mit der Zulassung der Bewerber. (BNN, BT, 14.2.2006)



Die Bewerbungen aller drei Kandidaten sind angenommen worden. Am Donnerstag, dem 2. März 2006, stellen sich die drei Aspiranten auf den Rathauschefsessel ab 19.30 Uhr im Bénazetsaal des Kurhauses in der Reihenfolge Wolfgang Gerstner, Klaus Rückert, Lothar Brecht vor.



Am 16. Februar veranstaltete das Badische Tagblatt im Alten E-Werk ein Wahl-Forum, woran die Kandidaten Wolfgang Gerstner und Klaus Rückert teilnahmen.

Etliche Zitate aus dieser Veranstaltung wurden am 18.2.2006 im BT veröffentlicht:

"Ich wäre der bessere OB, weil ich eingearbeitet bin, die Stadt und ihre Probleme kenne und weil ich in drei Jahren bewiesen habe, dass ich absolut unabhängig bin." (Klaus Rückert)

"Ich wäre der bessere OB, weil ich unabhängig bin, von außen komme und bürgernah bin." (Wolfgang Gerstner)

"Das soll der Wähler entscheiden, abgerechnet wird am 12. März." (Wolfgang Gerstner auf die Frage, wie viel Prozent er am Wahlabend erwartet)

"Ich gebe keine Prognose ab und bin optimistisch." (Klaus Rückert auf dieselbe Frage)

"Für die Musikschule war ich bisher nicht eine Minute zuständig." (Klaus Rückert)

"Sie haben unter den kreisfreien Städten die höchsten Personalkosten auf 1000 Einwohner." (Wolfgang Gerstner)

"Das bedeutet nicht, dass im Rathaus jemand entlassen wird." (Wolfgang Gerstner)

,"Vor uns braucht keiner Angst zu haben." (Rückerts Antwort auf Gerstners Vorwurf, in Baden-Baden gebe es Furcht vor Repressalien)

"Wir befinden uns gar nicht soweit auseinander, mein Mitbewerber und ich." (Wolfgang Gerstner)

"Es ist nicht meine Aufgabe, zu sagen, was bisher falsch gelaufen ist, sondern was ich anders machen will." (Klaus Rückert)

"Ich betrachte das Fachmarktzentrum als gefährlich." (Wolfgang Gerstner)

"Das Fachmarktzentrum deckt ein ganz anderes Segment ab, als der Einzelhandel in der Innenstadt." (Klaus Rückert)

"Eine Ghettoisierung der Cité dürfen wir nicht zulassen." (Wolfgang Gerstner)

"Die Cité liegt nicht vor den Toren der Stadt oder auf der grünen Wiese." (Klaus Rückert)

"Wir haben ein so gutes Angebot, dass auch jemand, der sein ganzes Leben in Rom verbringt, das Bedürfnis hat, nach Baden-Baden zu kommen." (Klaus Rückert zur Werbung für Baden-Baden im Ausland)

"Dass das Ausland die Zukunft bedeutet, wage ich zu bezweifeln." (Wolfgang Gerstner zum selben Thema)

"Wir brauchen dringend ein Drei-Sterne-Hotel in der Nähe des Festspielhauses." (Klaus Rückert auf die Frage, ob eine weiteres Hotel Baden-Baden gut tut)

"Man muss Strukturen auf den Prüfstand stellen." (Wolfgang Gerstner zur Organisation der Wirtschaftsförderung)



Rückert Superstar
Die Rückert-Fans haben mittlerweile sogar ihre eigene Fanseite im Internet:

Rückert Fanseite


Unter der Internet-Adresse
www.fuer-rueckert.de
findet man einen so genannten "Unterstützerkreis" für den Kandidaten Rückert. Hier werben Baden-Badener - weil sie das "Beste" für Baden-Baden wollen.

Der Untersützerkreis:
Marcus Hatz, 26, Dipl.-Finanzwirt, Sandweier, Berta Barth, 63, Rentnerin, Ebersteinburg, Hubertus Melsheimer, 78, Rentner, Innenstadt, Heinz Kopf, 68, Pensionär, Steinbach-Umweg, Margrit Liebenstein, Lehrerin, Sandweier, Dirk Walter, 46, Freier Garten- und Landschaftsarchitekt, Oos, Gabriele Knopf, 65, Rentnerin, Steinbach-Umweg, Jens Rommel, 39, Designer, Innenstadt, Tatjana Hilger, 37, Fremdsprachensekretärin, Innenstadt, Ute Hild, 65, Hausfrau, Innenstadt, Peter Frietsch, 41, Hotelkaufmann, Innenstadt, Brigitte Feldmann, 58, Hausfrau, Innenstadt, Astrid Büchler, 43, Lehrerin, Innenstadt, Oliver Bach, 27, Beamter, Steinbach, Bernd Benz, 64, Rentner, Ebersteinburg, Andreas Frietsch, Gipsermeister, Sandweier, Manfred Graf, 65, Bankprokurist i.R., Varnhalt, Isabell Birk, 39, Diplomingenieurin, Innenstadt, Dr. Michael Alfs, 59, Diplomkaufmann, Ebersteinburg, Florian Liebenstein, 26, Bauingenieur, Sandweier, Marduk Buscher, 46, Medien-Unternehmer, Innenstadt, Prof. Dr. med. Jörg Augustin, 66, Arzt, Lichtental, Maria Augustin, 69, Unternehmerin, Lichtental, Josef Benz, 52, Amtsinspektor, Ebersteinburg, Klaus Blödt-Werner, 52, Rechtsanwalt, Neuweier, Andreas Büchler, 49, Schulleiter, Innenstadt, Michael Büchler, 47, Schulleiter, Innenstadt, Dr. Olaf Feldmann, 68, Innenstadt, Markus Fricke, 51, Rechtsanwalt, Innenstadt, Walter Hild, 66, Diplom Betriebswirt, Innenstadt, Jörg Hilger, 40, Kaufmann, Innenstadt, Horst Höll, 65, Kaufmann, Oos, Thomas Ihm, 44, Journalist, Balg, Dr. Jürgen Müller, Geroldsau, Hubert Falk, 67, Kaufmann, Oberbeuern, Dr. Hans-Peter Ehinger, 50, Rechtsanwalt, Steinbach, Kurt Sterk, 66, Freier Architekt, Sandweier, Peter W. Kruse, 41, Freier Architekt, Innenstadt, Dr. Carlos Villena, 49, Arzt, Balg, Ralf Schwellinger, 43, Betriebswirt, Weststadt, Bruno Schulz, 54, Diplomingenieur, Sandweier, Rudolf Peter, Geschäftsführer, Innenstadt, Wolfgang Peiffer, Geschäftsführer, Innenstadt, Rolf Metzmaier, Rechtsanwalt, Lichtental, Bruno Seiter, Neuweier, Günther Stiehle, Oberbeuern, R. Steiner, Neuweier, F. Steiner, Neuweier, Josef Bleich, Sandweier, Gerd Kühl, Sandweier, Margot Maas, Innenstadt, Angelika Maas, Sandweier,Klaus Maas, Sandweier, Hardy Schroedter, Sandweier, E. und W. Eichelberger, Sandweier, Kurt Sterk, Sandweier, Renate Sterk, Sandweier, Maria Guillermina Dávila, 35, Diplom Dolmetscherin, Innenstadt, Anita Schmälzle, 53, Bankkauffrau, Weststadt, Traudl Rommel, 61, Kauffrau, Lichtental, Edgar Wild, 92, Rentner, Steinbach, Camilla Nüsslein, 69, Wirtin, Innenstadt, Egon Krell, 70, Rentner, Innenstadt, Heide-Marie, Span, 38, Gastronomin, Innenstadt, Olivia Emelie, 21, Mediengestalterin (Auszubildende), Oos, Heidi Westermann, 50, Bankkauffrau, Lichtental, Ferhat Zoroglu, 40, Reinigungsunternehmer, Oos, Wolfgang Weis, 66, Rentner, Oberbeuern, Matthias Vickermann, 27, Schuhmacher, Innenstadt, Boris Rakoschek, 25, Veranstaltungskaufmann, Oos, Cornelis Paul, 42, Physiotherapeut, Innenstadt, Kai Pfeffinger, 39, Medienberater, Ebersteinburg, Reiner Schnell, 65, Küchenmeister, Oos, Ursula Lazarus, Karl Maier, Norbert Stadler, Horst Koppelstätter (Stand: 9.3.2006)



Pressestimmen zur bevorstehenden OB-Wahl >>



Nach der Wahl:

Bereits am 13. März 2006 hat die Baden-Badener FDP ihr liberales Fähnchen geschwenkt und ein recht merkwürdiges Statement auf Ihrer Internetseite verbreitet.

OB-Wahl: Liberale bieten Gerstner konstruktive Zusammenarbeit an

Der Kreisverband der FDP Baden-Baden beglückwünscht Wolfgang Gerstner zu seinem deutlichen Wahlsieg und wünscht ihm für das Amt des Oberbürgermeisters alles Gute. Wolfgang Gerstner hat es in kurzer Zeit geschafft, das Vertrauen und die Sympathie der Bürger unserer Stadt zu gewinnen. Unser neuer Oberbürgermeister hat in Sigmaringen Kompetenz und Führungsstärke unter Beweis gestellt. Nun gilt es, die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger Baden-Badens in konkrete Politik umzusetzen. Wir Liberale bieten Wolfgang Gerstner unsere konstruktive Zusammenarbeit an, um die besten Lösungen für die Zukunft unserer Stadt zu erreichen.

Die FDP hat sich bei dieser Oberbürgermeisterwahl frühzeitig für den Kandidaten Dr. Klaus Rückert eingesetzt, der sich als 1. Bürgermeister unserer Stadt bereits Verdienste erworben hat.

Gleichwohl reichten die Qualitäten von Herrn Rückert nicht aus, den Wähler zu überzeugen, ihn mit dem Amt des Oberbürgermeister zu betrauen. Wir danken Dr. Rückert für seinen engagierten Wahlkampf und hoffen, dass er seine Fähigkeiten weiter für Baden-Baden einsetzen wird.

Viele Menschen haben Klaus Rückert in diesem Wahlkampf ehrlichen Herzens unterstützt. Im Nachhinein scheint es, als sei ihm gerade diese breite Unterstützung zum Nachteil geworden. Auch wir Liberale sind in Gesprächen immer wieder gefragt worden, ob die einmütige Unterstützung von Herrn Rückert durch CDU, FDP, Freie Wähler, Unternehmerschaft und Bürgertum sichtbares Zeichen eines sogenannten Baden-Badener Klüngels sei. Der Vorwurf entbehrt jeder Grundlage, aber das so gesäte Misstrauen hat ausgereicht, die Kandidatur von Klaus Rückert zu belasten.

Nicht die kommunalpolitischen Ziele waren bei dieser Wahl ausschlaggebend, hier gab es bei beiden Kandidaten nur wenig Unterschiede, sondern die gefühlte Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit mit den Verhältnissen in Baden-Baden. Nun ist es an Wolfgang Gerstner zu beweisen, dass er ein Oberbürgermeister für alle Bürger ist. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, egal ob Rückert- oder Gerstnerwähler, wünscht sich einen frischen Wind im Rathaus. Diesem Wunsch waren und sind wir Liberale immer aufgeschlossen.



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