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Kunst
in der Lichtentaler Allee
Als Rahmen für
zeitgemäße Kunst scheint die
Lichtentaler Allee geradezu prädestiniert zu
sein. So sorgte im September 2001 die Ausstellung
der weltbekannten Künstlerin Sophia Vari
"Skulpturen im
Park"
für großes Aufsehen.
Im Park der Villa Schriever (vor der
Gunzenbachstraße) können Sie eine 8
Meter hohe Skulptur aus Stahl und Aluminium
besichtigen. Die renommierte deutsche
Künstlerin Isa Genzken hat dieses Werk 1993
geschaffen.
Isa Genzken wurde 1948 in Bad Oldesloe geboren und
lebt und arbeitet heute in Berlin. Studiert hatte
Genzken an der Staatlichen Kunstakademie in
Düsseldorf, wo sie auch Lehraufträge
erhielt.
Die Künstlerin gestaltet Skulpturen, die einen
deutlichen Bezug zu den kunstverwandten Bereichen
Architektur und Design erkennen lassen. Bekannt
wurde Isa Genzken bereits in den 70er Jahren mit
ihren meterlangen glatten und bunten Holzplastiken.
Die "Ellipsoid" oder "Hyperbolo" genannten Arbeiten
sind zwischen Mikado-Spiel, Rennboot-Design und
Regenrinnen angesiedelt.
Mit ungewöhnlichem Blick greift sie auf die
gebaute Umgebung zurück und "erfindet"
architektonisch anmutende Skulpturen, indem sie
Häuser und Plätze umschließt,
überragt, einrahmt und verbindet.
Leitmotiv aber ist für die Künstlerin bis
heute die Auseinandersetzung mit dem
öffentlichen Raum und das Spiel mit
architektonischen Vorgaben.
Auch ihre Arbeitsweise erinnert an das Vorgehen
eines Architekten oder Designers: Sie
konzeptioniert und plant ihre Arbeiten, führt
sie aber nicht selbst aus, sondern läßt
sie von professionellen Werkstätten
fertigen.Genzken hat schon mehrmals an der
documenta in Kassel teilgenommen und ist auch in
der Sammlung Frieder
Burda
vertreten.
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