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Synagoge Baden-Baden

Die ehemalige Synagoge

Ein kleines Schild auf dem Parkplatz des Verlagshauses des Badischen Tagblatt in der Stephanienstraße weist auf die Existenz der ehemaligen Synagoge hin: "Hier stand die Baden-Badener Synagoge. Zerstört durch Brandstiftung am 10. November 1938."

Der im Jahre 1899 beendete Bau war von dem Karlsruher Architekten Prof. Ludwig Lewi geplant worden, der auch die Synagogen in Rastatt, Pforzheim und Straßburg geplant hatte. Lewi hatte die Badener-Badener Synagoge nicht wie üblich im islamisch-maurischen Stil entworfen, als Unterscheidung und Abgrenzung zu christlichen Bauwerken, sondern er hat versucht, durch einen kreuzförmigen Grundriss und durch ein Portal mit Rundbogen im romanischen Stil sich den christlichen Bauten anzunähern. Dies war in dieser Zeit nötig, nachdem die Wirtschaftskrise seit 1873 eine antisemitische Stimmung in Deutschland einleitete. Etwas später als anderswo brach die antisemitische Propaganda in Baden-Baden aus. Doch ab 1937 unterschieden sich die schlimmen Auswirkung nicht mehr von denen anderer Orten. Es gab die gleichen "Sonderverordnungen" und Verbote bis hin zur Entrechtung der jüdischen Mitbürger.



Die Baden-Badener Synagoge, Plan von Ludwig Levy



Briefmarke der deutschen Bundespost aus dem Jahre 1988: 50. Jahrestag der "Reichskristallnacht", brennende Synagoge in Baden-Baden

Am 10. November 1938 wurde die Baden-Badener Synagoge von Nazis in Brand gesteckt.
Das Grauen des 10. November 1938

Am Morgen dieses "denkwürdigen" Tages beginnt für die männlichen jüdischen Mitbürger ein "Spießrutenlauf" ohnegleichen. Sie werden aus ihren Häusern geholt und wie Verbrecher von SS-Leuten durch die Straßen von Baden-Baden getrieben. Nach einstündigem Marsch jagt man sie in die Synagoge in der Stephanienstraße. In ihrem eigenen Gotteshaus müssen die Juden nun aus Hitlers "Mein Kampf" lesen. Danach werden sie in ein gegenüberliegendes Hotel gebracht. Der jüdische Besitzer muss nun die rund 90 Männer unangekündigt verpflegen. Unterdessen wird die Synagoge in Brand gesteckt. In diesem Hotel nimmt man die Juden dann in "Schutzhaft". Kranke und über 60-jährige wurden freigelassen, die übrigen wurden in Konzentrationslager deportiert.

Links zum Thema:
Ansichtskarten der Synagoge Baden-Baden
Pogrom in Baden-Baden
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Kurt Bürkle, Nazi-Bürgermeister
Jüdischer Friedhof in Baden-Baden
Hans Hauser: Ein "westisch-fälischer Arier"
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Unser Hotel ist "judenfrei"
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Gerhard Leopold Durlacher - Eine Kundheit im Dritten Reich
Stolpersteine in Baden-Baden
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Bücher zum Thema:

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Die Zeit nach dem Krieg: Wiederaufbau in Südwestdeutschland.
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Herausgegeben von Konrad Pflug; Ulrike Raab-Nicolai und Reinhold Weber
Schriften zur politischen Landeskunde, Band 35
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