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Die
Stiftskirche
auf dem
Marktplatz am Florentinerberg ist das älteste
Bauwerk der Baden-Badener Altstadt und die erste
Pfarrkirche der Stadt.
Ursprünglich als romanische Basilika
errichtet, erfuhr sie im Laufe der Jahrhunderte
mehrere Umbauten. Im 15. Jahrhundert wurde sie im
spätgotischen Stil neu gestaltet, im 18.
Jahrhundert erhielt sie einen barocken Turmaufbau
und wurde im 19. Jahrhundert regotisiert.
Das Portal an dem nach Westen gerichteten Turm ist
im spätgotischen Stil verziert und zeigt unter
anderem die Kirchenpatrone Peter und Paul.
Im Kircheninnern sind vor allem das
spätgotische Sakramenthaus und das 5,60 m hohe
Kruzifix, das 1467 von Nikolaus Gerhart von Leyden
aus einem Stein gehauen worden ist, zu
bewundern.
Darüber hinaus befinden sich an den
Wänden des Chors 14 Grabmale der Markgrafen
von Baden, darunter auch das Grabmal
Ludwig-Wilhelms (1677-1707), der als
"Türkenlouis" in die Geschichte eingegangen
ist und das Schloss in
Rastatt erbauen
ließ.
Der Weg zur Stiftskirche ist leicht zu finden, da
sie die gesamte Altstadt überragt. Die Kirche
ist täglich von 8 bis 18 Uhr
geöffnet.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
Das
Innere der Stiftskirche
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