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Das
Neue Schloss
auf dem
Florentinerberg, von dessen 130 m langen
Aussichtsterrasse (1670 angelegt) man auf
Terrassengärten mit einer Vielzahl exotischer
Pflanzen, den Marktplatz und Stiftskirche blickt,
ist als Burganlage aus dem 14. Jahrhundert mehrfach
umgebaut und erweitert worden, bis es seine Form
als Renaissancepalast erhalten hat.
Es befand sich im Besitz der markgräflichen
Familie, war seit 1923 unbewohnt und stand seit
etlichen Jahren zum Verkauf, da die notwendigen
Sanierungs- und
Restaurierungsarbeiten nicht geleistet
werden konnten.
Im Herbst 1995 ließ das Haus Baden den
größten Teil des Inventars versteigern
und erlöste 77,6 Millionen DM.
Im Oktober 2003 ging es in den Besitz einer
kuwaitischen Firmengruppe über und soll zu
einem außergewöhnlichen Luxushotel
umgebaut werden.
Obwohl es seitens der neuen Eigner am 31. Januar
2004 in der Presse hieß, das
Investitionsvolumen sei "keine Frage der
Schmerzgrenze", hat sich bis zum Sommer 2005 nicht
allzu viel in Richtung Luxus-Schlosshotel getan.
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Selbst von außen betrachtet beeindruckt die
Anlage mit dreigeschossigem Hauptschloss, dem
Remisenbau, dem Küchenbau und dem Archivturm
(alle 16. Jahrhundert), sowie dem Kavaliershaus im
Schlosshof (1709), der durch ein in westlicher
Richtung gelegenes Torhaus aus dem 15. Jahrhundert
betreten wird. Ein Schlossgarten mit selten
Pflanzen und Bäumen grenzt das Neue Schloss
nach Osten hin ab.
Im Neuen Schloss befanden sich bis zum Jahr 2003
die Stadtgeschichlichen
Sammlungen.
Von Rika Wettstein, Baden-Baden
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