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Cistercienserinnen-Abtei Lichtenthal 1245-1995.
Orgelmusik und Gregorianische Gesänge.
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Kloster Lichtenthal

Das Kloster Lichtenthal

am Ende der Lichentaler Allee gelegen, entstand im 13. Jahrhundert auf Initiative der damaligen
Markgräfin Irmengard. Sie stiftete die Abtei mit dem Ziel, ein Frauenkloster der Zisterzienser (Gründungskloster: Cîteaux - lat.: Cistercium - in Burgund) einzurichten. Dieses Frauenkloster besteht heute noch. Die Nonnen widmen sich heute der Erziehung - im Kloster befindet sich die Grundschule des Stadtteils Lichtental - und dem religiösen Kunsthandwerk.

Durch einen stattlichen Torbau, der 1781 errichtet wurde, betritt man die von einer Mauer umgebene dreieckige Klosteranlage, zu der neben Abtei-, Konvents-, Ökonomie-, und Schulgebäude die Klosterkirche, die Fürstenkapelle und eine Einsiedlerkapelle, sowie ein Marienbrunnen gehören. In der gotischen Klosterkirche, deren Chor aus dem 14. Jahrhundert und deren Schiff aus dem 15. Jahrhundert stammen, sind Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten zu bewundern wie z.B. ein Kruzifix, ein farbig bemalte Steinkanzel, eine Madonna mit Kind, ein Wandbild der Kreuzigung, Chorfenster und kunstvoll geschnitztes Chorgestühl.

Die Fürstenkapelle wurde 1288 erbaut und war bis 1372 Grablege der badischen Markgrafen. Neben den Gräbern, dem Hochaltar und mehreren Seitenaltären beherbergt die Fürstenkapelle auch die Schlüsselmadonna. Dieser Madonna wird in Gefahrensituationen der Klosterschlüssel anvertraut. Das Kloster hat bis heute jeden Angriff unversehrt überstanden, wie auch in den
Sagen der Trinkhalle überliefert ist. Die drei Statuen über dem Portal der Fürstenkapelle stammen aus dem Kloster Allerheiligen, diese sind zu oberst, die Heilige Helena, links Gerungus der erste Abt von Allerheiligen und rechts Uta von Schauenburg, die Stifterin des Klosters Allerheiligen und eine Verwandte der Markgräfin Irmengard bei Rhein. Die 1678 erbaute Einsiedlerkapelle dient den Nonnen als Grabkapelle.

Zu erreichen ist das Kloster Lichtenthal mit dem Auto der B 500 folgend; mit dem Bus der Linien 201, 204 und 207. Die Klosterkirche ist, außer über die Mittagszeit, für Besucher geöffnet. Führungen im Museum und in der Fürstenkapelle finden für mindestens 7 Personen nach telefonischer Anmeldung unter 07221/50491-0 um 15.00 Uhr statt.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden

Kloster Lichtenthal
Hauptstraße 40
Telefon 07221-50491-0
Fax 07221-50491-66
www.abtei-lichtenthal.de


Zistersienser-Klöster in Südwestdeutschland




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