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1806
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12 000 Juden leben
in Baden
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1808
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Juden dürfen
sich am Geburtsort niederlassen. Sie gewinnen damit
ein Recht auf Heimat (vorher war Niederlassung
grundsätzlich von einem Schutzbrief
abhängig), sie dürfen Grundbesitz
erwerben, Staatsämter in der Exekutive
verwalten und genießen den Schutz des
Staates.
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1809
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"Judenedikt"
schreibt vor: allgemeine Schulpflicht, Erlernung
eines Berufes, auch Zugang zu akademischer
Ausbildung, Annahme erblicher Familiennamen
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1828
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Alle Sonderabgaben
aufgehoben (steuerliche Gleichstellung)
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1845
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Nach Missernten Hass
und Gewalt gegen Juden besonders im Odenwald und im
Kraichgau, Auswanderung von Juden nach Amerika
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1849
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Zulassung zum
Staatsdienst und Wählbarkeit zu
Abgeordneten
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1852
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23 699 Juden in
Baden (1,7% der Gesamtbevölkerung)
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1862
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Gesetz, mit dem die
völlige Emanzipation der Juden erreicht
wird
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1870-71
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In den Jahren nach
dem deutsch-französischen Krieg antisemitische
Handlungen
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1900
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26 134 Juden in
Baden (1,4 % der Bevölkerung), danach stetiger
leichter Rückgang der jüdischen
Bevölkerung
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1933
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1. April:
Judenboykott
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1934
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Einrichtung
jüdischer Klassen und Schulen mit staatlicher
Unterstützung (In Baden gibt es sonst nur
Simultanschulen)
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1940
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22.-24. Oktober:
Deportation 6 000 badischer Juden ins
Internierungslager Gurs in Frankreich. Die meisten
werden später in die Vernichtungslager in den
Osten deportiert.
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Quelle: LpB
Baden-Württemberg
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