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Emil Wachter
wurde am 29. April 1921 in
Neuburgweier bei Karlsruhe geboren. Von 1933 bis 1935
besuchte er das Goethe-Gymnasium und von 1935 bis 1939 das
Bismarck-Gymnasium in Karlsruhe. Nach Abitur, Kriegsdienst
und Gefangenschaft studierte Wachter ab 1946 zunächst
Theologie an der Universität Freiburg, bevor er sich
für Malerei und Bildhauerei entschied, die er an der
Akademie Karlsruhe studierte. Ab 1954 war Wachter als frei
schaffender Künstler tätig, lehrte aber auch von
1958 bis 1963 an der Akademie. Seit 1996 ist Emil Wachter
Ehrenbürger der Stadt Rheinstetten. Wachters Bilderwelt
umspannt archetypische Figuren und Situationen der
Mythologie und der Bibel ebenso wie Zeit- und
Sozialkritisches unserer Gegenwart. So ist sein Schaffen
häufig mit Kirchenbauten verknüpft. Emil Wachter
verstarb am 12. Januar 2012.
Werke:
Wandteppiche, Wand- und
Deckengemälde:
St. Stephan
Martinskirche, Ettlingen
Glasfenster:
St. Peter und Paul (Mühlburg), Karlsruhe (1955)
St. Ursula-Kapelle in Neuburgweier (1960)
Klosterkirche, Kloster Lichtenthal, Baden-Baden (1964)
St. Hedwig, Karlsruhe (1967)
Evangelische Pfarrgemeinde Forchheim (1972)
Betonreliefs:
Autobahnkirche St. Christophorus, Baden-Baden (1978)
Brunnen:
Kauzbrunnen im Waldstadtzentrum, Karlsruhe
Marienbrunnen, Ständehausstraße, Karlsruhe
(1981)
Kirchenausstattung
Heilig-Kreuz-Kirche, Knielingen, 1961 (Wandgestaltung und
Bleiverglasung der Kirchenfenster)
Glockenrelief aus Wachs:
Friedensglocke Christuskirche, Karlsruhe 2004 (zusammen mit
seiner Tochter Dorothee Bode)
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Autobahnkirche
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