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Lichtentale Allee

350 Jahre Lichtentaler Allee:
Die Lichtentaler Allee
im Wandel der Zeit


Lichtentaler Allee

Der Bildband zum Geburtstag der Lichtentaler Allee:
Denkmal der Gartenkunst in Baden-Baden

 

Lichtentaler Allee - Klosterwiese

Lichtentaler Allee Baden-Baden

Lichtentaler Allee Baden-Baden

Die Lichtentaler Allee

Am Goetheplatz beginnt die 2300 m lange Lichtentaler Allee. Sie führt am linken Ufer der Oos flussaufwärts bis zum Klosterplatz im Stadtteil Lichtental. Der ursprüngliche Flurweg vom Kloster Lichtenthal zum städtischen Markt wurde einer Legende zufolge im Jahre 1655 als Eichenallee vom badischen Kammerherren Moritz von Lassolaye angelegt und zwischen 1850 und 1870 auf Betreiben der Spielbankpächter Bénazet in einen großen Landschaftspark umgestaltet. Über 300 verschiedene einheimische und exotische Bäume und Pflanzen, wie Linden, Kastanien, Eichen, Platanen, Erlen, Gingkobäume, Silberahorne, Magnolien und Azaleen, säumen den Weg.

Beginnen wir die Promenade am Goetheplatz und betrachten als Erstes das im neubarocken Stil erbaute
Theater. Einige Meter weiter passieren wir den Internationalen Club (Kulturzentrum LA 8), um dann vor der auf einer kleinen Anhöhe errichteten Kunsthalle, die durch eine gläserne Brücke mit dem Museum Frieder Burda verbunden ist, zu verweilen.

Gegenüber der Kunsthalle führt eine Brücke über die Oos zum
Augustaplatz. Diese überqueren wir nicht, auch nicht die nächste Brücke, von welcher aus man zum Kongresshaus gelangt.

Wir schlendern direkt neben der Oos weiter und bestaunen das auf der anderen Uferseite in einem prachtvollen Park gelegene weltberühmte Brenner's Parkhotel. Folgen wir dem Kunsthallenweg erreichen wir das im Herbst 2004 eingeweihte Stadtmuseum. Die Bertholdstraße ist zu überqueren, wonach wir direkt wieder an der Oos zwischen der Rückseite des Bertholdbades und dem Gelände des ehemaligen Kleingolfplatzes landen. Im Anschluss daran erreichen wir die Tennisplätze des TC Rot-Weiß und gelangen anschließend zur Jospehinenbrücke, welche die Verbindung zur Gönneranlage herstellt. Die nächste Brücke führt direkt auf die Ludwig-Wilhelm-Straße und eine weitere, private Brücke, zur Parkresidenz Bellevue, einem ehemaligen weiteren Luxushotel. Auf der rechten Seite können Sie im Park der Villa Schriever zeitgenössische Kunst bewundern An der Kettenbrücke lassen wir die Verbindungsstraße zum Gunzenbachtal hinter uns, werfen einen Blick auf das Hirtenhäuschen und die angrenzende Klosterwiese, um danach die Rückfront des Palais Biron wahrzunehmen.

Wir flanieren weiter und erreichen den Dahliengarten, an dessen Ende der Bénazet'sche Gartenpavillon aufgebaut ist. In diesem Areal, das im Jahr 2003 von einheimischen Gärtnern mit Sommerblumen bepflanzt wurde, sind auch Büsten von
Clara Schumann, Johannes Brahms und Robert Stolz aufgestellt. Als letztes bemerkenswertes Bauwerk erkennen wir, wiederum auf der anderen Seite der Oos gelegen, das frühere Hotel Bären.

Am Klosterplatz angelangt, können wir den Spaziergang nochmals in die andere Richtung machen oder wir besteigen den Bus stadteinwärts.

Zu erreichen ist die Lichtentaler Allee mit dem Auto über die ausgeschilderten Straßen Richtung Casino, Parkmöglichkeiten in der Kurhaustiefgarage, oder mit dem Bus: Linie 201, 204, 205, 206, 207, 208, 212, 214, 215, 216, 261 - Haltestelle Leopoldplatz.

Von Rika Wettstein, Baden-Baden


Weltkulturerbe?

Wir von www.bad-bad.de haben im Juli 2002 bei der Baden-Badener Tourismuschefin und beim seinerzeitigen Leiter des Städtischen Gartenamts Bernd Weigel die Anregung vorgetragen, "die Lichtentaler Allee in die Vorschlagsliste der Bundesrepublik Deutschland zur Aufnahme in die 'UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt' aufzunehmen." Obwohl diese Anregung große Zustimmung erfuhr, tat sich - für die Öffentlichkeit erkennbar - nichts.

Zwei Jahre später, im Juli 2004 ließ die FDP während eines Pressegesprächs wissen: "Und die Lichtentaler Allee habe es verdient, als Unesco-Weltkulturerbe eingestuft zu werden; ein entsprechender Antrag solle gestellt werden." (Badisches Tagblatt, 2.7.2004)

Am 2. Dezember 2004 war im Badischen Tagblatt zu lesen:

Ziel ist die Aufnahme der Allee als "Weltkulturerbe"

"Angemessene Räume bieten den unverzichtbaren Background für das Renommee eines Vereines", stellte Bernd Weigel als Vorsitzender des Vereins "Freundeskreis Lichtentaler Allee" zufrieden am Montagabend in "Brenner's" Orangerie fest. Der Verein hatte zur ordentlichen Mitgliederversammlung geladen, und mit dem Bonbon eines zu erwartenden Vortrags eine stattliche Anzahl Zuhörer gewinner können.

Hoteldirektor Frank Marrenbach und Bernd Weigel führen den Vorsitz dieses noch recht jungen Vereins, dessen Ziel der Schutz und Erhalt der Lichtentaler Allee als Gesamtensemble ist, aber auch die gartenarchitektonische, Stadtbild prägend Gestaltung Baden-Badens. 97 Mitglieder konnten inzwischen gewonnen und neben Baumpflanzungen auch das Projekt der Schwellenerneuerung in der Oos begonnen werden. Diese Maßnahme sei notwendig, um Fließgeschwindigkeit und Gesundheit des Gewässers auch bei Niedrigstand zu sichern, erläuterte Weigel.

"Wir brauchen Geld", resümierte der Vorsitzende, der noch 25 Schwellen, aber auch Brücken und das ausgespülte Flussbett als sanierungsbedürftig reklamierte. Ganz im Sinne von Schatzmeister Hans-Michael Fahlke, der für seine mustergültige Buchführung gelobt wurde.

Das kommende Jahr (2005), in dem das 350-jährige Bestehen der Lichtentaler Allee von mehreren Institutionen mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert werden soll, ist auch für den Freundeskreis eine Herausforderung. Geplant sind bereits eine Lesung "Der Grüne Salon" im Palais Biron, ein Parkkonzert im "Brenner's" und ein sommerliches "Lindenblütenfest". Es sind einige Parkführungen angesagt und Vorträge zu bedeutenden Persönlichkeiten, die im Laufe der Geschichte in der Stadt, und somit auch der Allee, eine Rolle gespielt haben.

Um Gefahren abzuwenden, die der Allee als Gesamtkunstwerk im Laufe kommender Jahrzehnte drohen könnten, bewegt Bernd Weigel das Vorhaben, ein Verfahren anzustrengen, das die Aufnahme der Lichtentaler Allee in die Liste des "Weltkulturerbes" erreicht. Er hat sich mit den UNESCO-Statuten befasst und ist überzeugt, dass die Kriterien der "Einmaligkeit, ohne Gleichen" auf die Allee zutreffen könnten.

Als lebendiges Beispiel für das Kur-und Badewesen in Europa, das in Baden-Baden seit dem Mittelalter nachweisbar ist. Zum Vergleich zeigte er eine Dia-Reihe mit einigen der 30 Beispiele, die in Deutschland bereits als "Weltkulturerbe" aufgenommen wurden, wie Schloss und Park Sanssouci in Potsdam, Wörlitz, die Insel Reichenau oder Schloss und Park Muskau. Außer dem ideellen Gewinn stellte Weigel auch große ökonomische und werbeträchtige Vorteile durch das Prädikat "UNESCO-Weltkulturerbe" in Aussicht.

"Kulturerbe als Grundlage von morgen"
Unter diesem Motto fand am 18. Oktober 2006 in Baden-Baden das 1. Symposium statt, wo u.a. eine internatiole Vergleichsstudie in Sachen "Weltkulturerbe Lichtentaler Allee" gefordert wurde.

Mehr Infos hier > (pdf-Datei)


Die Lichtentaler Allee feierte im Jahr 2005 ihren 350. Geburtstag
Von April bis zum Jahresende fanden unter dem Motto "Natur, Kunst und Kultur" verschiedene Veranstaltungen statt. Unter anderem eine Ausstellung im Stadtmuseum, wozu ein Katalogbuch erschienen ist.


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