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Inge
Brück
Die Schlagersängerin und
Schauspielerin wurde am 12. November 1936
in Mannheim geboren.
Sie nahm Schauspielunterricht und begann
ihre Gesangskarriere beim Tanzorchester
Erwin Lehn (Südwestfunk Baden-Baden),
dessen damaliger Pianist Horst Jankowski
auf sie aufmerksam wurde. Nach einem
Fernsehauftritt bei Hans-Joachim
Kulenkampff erhielt sie einen
Plattenvertrag. 1957 hatte sie mit Peter,
komm heut' Abend zum Hafen, einer
eingedeutschen Version des Titels Green
door ihren ersten Verkaufshit. 1961
startete sie bei den Deutschen
Schlager-Festspielen in Baden-Baden mit
dem Titel Das Glück kommt unverhofft.
Sie trat in zahlreichen Fernsehshows auf,
spielte Musical-Hauptrollen und tourte
unter anderem mit den Orchestern Hazy
Osterwald und Horst Jankowski.
1966 gewann sie das Internationale
Songfestival in Rio de Janeiro mit dem
Titel Frag den Wind. 1967 vertrat sie
Deutschland mit dem Lied Anouschka beim
Eurovision Song Contest in Wien, wurde
jedoch nur Achte. Anschließend
verlagerte sie ihr Können wieder auf
die Schauspielerei und drehte für das
ZDF die 1970 ausgestrahlte 13teilige
Vorabendserie Miss Molly Mill, in der sie
als gewitzte Putzfrau in ständig
neuen Anstellungen auch als
Amateurdetektivin agierte, bis sie wegen
ihrer Einmischungen immer wieder gefeuert
wurde. Zudem sang Inge Brück die
Titelmelodie dieser Fernsehserie.
Seit den 1970er Jahren singt Inge
Brück überwiegend Lieder mit
religiösem Inhalt. Sie gründete
zusammen mit anderen Künstlern wie
zum Beispiel Katja Ebstein und Peter
Horton die Initiatve Künstler
für Christus, die zu ihren Konzerten
auch eine Doppel-Langspielplatte
veröffentlichte.
Inge Brück war in erster Ehe mit dem
Regisseur Michael Pfleghar und in zweiter
Ehe mit dem Regisseur Klaus Überall,
der im Baden-Badener Stadtteil
Sandweier
ein Filmstudio betrieb, verheiratet.
Inge Brück lebt heute im Westerwald,
schreibt Gedichte und malt Öl- und
Aquarellbilder.
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