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Die
Deutschen Schlagerfestspiele wurden von 1961-1966
alljährlich im Kurhaus Baden-Baden ausgetragen
und zur besten Sendezeit live im Fernsehen
ausgestrahlt. Für die damalige Zeit
gehörten die Schlagerfestspiele zu den
Highlihts der Fernsehunterhaltung und wurden von
einem Millionen-Publikum gesehen. Die Festspiele
waren auch eine immense Werbung für die
Gastgeberstadt Baden-Baden.
Deutsche
Schlager-Festspiele 1961
Die ersten Deutschen Schlager-Festspiele fanden am
4. Juni 1961 im Kurhaus in Baden-Baden statt.
Veranstalter war der Verein "Deutsche
Schlager-Festspiele e.V.", der Ende des Jahres 1960
gegründet worden war. Als Vorläufer bzw.
Motor für diese Veranstaltung gelten die von
Radio Luxemburg veranstalteten Deutschen
Schlager-Festivals, die bereits 1959 und 1960 und
letztmals dann im Herbst 1961 in Wiesbaden
stattfanden. Der Südwestfunk (SWF) hatte
bereits 1960 versucht, von Radio Luxemburg
unabhängige Schlager-Festspiele auf den Weg zu
bringen, doch musste die für 1960 geplante
Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden. Erst
nach Gründung des neuen Vereins konnte ein
Träger für die Veranstaltung 1961
gefunden werden.
Für den Wettbewerb wurden bis 16. Januar 1961
713 Titel eingereicht. Eine Jury wählte dann
24 Titel aus, die bei vier
Fernseh-Vorentscheidungen dem Publikum vorgestellt
wurden. Diese Sendungen waren am 21. April
(Bayerischer Rundfunk), 28. April
(Süddeutscher Rundfunk), 5. Mai (Norddeutscher
Rundfunk) und 12. Mai (Sender Freies Berlin).
Übrig blieben 8 Titel, die bei der
Endausscheidung am 4. Juni in Baden-Baden
gegeneinander antraten. Der Sieger wurde durch 8
Juries aus den Funkhäusern der ARD-Anstalten
und vom Saalpublikum ermittelt. Alle Titel tauchten
später kaum in den Hitparaden auf. Daher
überlegte man, wie man die Veranstaltung
verbessern könnte und kam zu dem Ergebnis, im
Folgejahr die Veranstaltung mit der Vorentscheidung
zum Grand Prix d'Eurovision zu verschmelzen.
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