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Zukunft für
russische
Heimkinder
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Im Dezember 2001 nahm eine ganz
spezielle Institution ihre Arbeit mitten im Herzen
der Kurstadt auf: das Zentrum für Adoptionen
e.V.
Die
Tätigkeit dieses als gemeinnützig
anerkannten Vereins basiert auf einer Ende der
1980er Jahre geborenen Idee. Dr. Nina Kostina, in
den USA lebende gebürtige Russin, setzte alles
daran, das erbärmliche Leben vieler Tausender
von Waisenkindern, vornehmlich in den Ländern
der ehemaligen UdSSR, zu verbessern. Die Frank
Foundation Child Assistance International wurde
gegründet. Sie hat sich binnen weniger Jahre
zu einer global agierenden Organisation entwickelt,
in welcher mehr als 4000 Fachleute medizinische-,
Bildungs-, Adoptions- und Rechtsprogramme
entwickeln und zum Wohl Not leidender Kinder in
aller Welt umsetzen.
Der Baden-Badener "Ableger" (www.zentadopt.org) hat im ersten Jahr nach Aufnahme
seiner Tätigkeit bereits mehr als zwei Dutzend
russische Kinder in deutsche Familien
vermittelt.
Die Mehrzahl dieser Kinder war bei seinen meist
minderjährigen und allein stehenden
Müttern unerwünscht, vor allem weil diese
sich aus Notgründen nicht in der Lage sahen,
ihre Kinder zu ernähren. Die Kinder wurden in
staatlichen Heimen untergebracht. Sie sähen
einer reichlich perspektivelosen Zukunft entgegen,
gäbe es nicht die
Adoptionsvermittlungsstellen, die bereits etlichen
Tausend Heimkindern zu einem ordentlichen Zuhause
verholfen haben.
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Dies bedeutet jedoch nicht, dass unter anderem die
ehemaligen russischen Heimkinder "sich selbst
überlassen" bleiben. Im Januar 2003 bereiste
beispielsweise die stellvertretende
Gesundheitsministerin des Verwaltungsgebietes
Samara, im europäischen Teil Russlands an der
Grenze zu Kasachstan gelegen, Deutschland, um sich
nach dem Wohlergehen ihrer ehemaligen
Schützlinge zu erkundigen. Dem Baden-Badener
Adoptionszentrum stattete sie ebenfalls einen
Besuch ab.
Die Initiatorin dieses weltweiten Hilfsprogramms,
Dr. Nina Kostina, wurde vom renommierten Club of
Budapest am 6. Oktober 2002 mit dem Change The World Award des Jahres
2002 ausgezeichnet. (RW)
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