Ausstellung im Friedrichsbad
Ewald Rumpf Von Märchen und Quellen


Ehrwürdig und pompös ragt es über die Flaniermeile Baden-Badens hinaus:
das Friedrichsbad. Gewidmet einstmals dem "Schönen, Wahren und Gesunden", ist es auch heute noch ein Ort, der Körper und Seele das wiedergibt, was wir ihnen in der heutigen Zeit nur allzu oft vorenthalten: Ruhe, Entspannung und Kultur.

Märchenhafte Architektur (auf den römischen Badehaus-Ruinen aufgebaut), ein Badepalast von kaiserlicher Pracht: Marmor, Messing, Stuck, Säulen, Fresken, bemalte Kacheln und Kuppeln. Es könnte kaum einen besseren Raum geben für eine Präsentation der geschichtsträchtigen Plastiken des Kasseler Künstlers Ewald Rumpf.


Die archaischen Figuren der Griechen im 7. Jahrhundert v. Chr., die schlicht "Kuroi" (Knaben) hießen, dienten Ewald Rumpf als Vorbild für die Gestaltung des rechts abgebildeten Ibykus. Friedrich Schiller hat in seinem Gedicht "Die Kraniche des Ibykus" den Sänger als musischen Helden und Götterfreund unsterblich gemacht.  
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