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Diese Kohlart mit den krausen und gerippten Blättern
stammt aus den Mittelmeerländern. Von Rot- und
Weißraut unterscheidet er sich außerdem durch
seine viel lockerer anliegenden Blätter.
In deutschen Küchen wird Wirsing seit dem 17.
Jahrhundert verwendet. Andere Namen für ihn sind
Savoyer Kohl, Welschkohl oder badisch: Welschkraut.
Wirsing hat fast das ganze Jahr Saison. Der zarte
Sommerwirsing, der von Mai bis Juni angeboten wird, ist
hellgrün und schnell gar. Ein Feingemüse, das auch
in der gehobenen Gastronomie seinen Platz gefunden hat..
Viel robuster und mit deutlich ausgeprägterem
Kohlgeschmack ist der Herbst- und Winterwirsing. Die
Erntezeit der dunkelgrünen, fester geschlossenen
Köpfe geht bis in den Dezember hinein. Importe
füllen die Lücke bis ins Frühjahr.
Wirsingkohl enthält noch mehr Vitamin C pro als
Weißkraut. Andere wichtige Vitalstoffe sind Vitamin
B6, E und Folsäure, sowie Kalium, Kalzium und Eisen.
Also ein sehr gesundes Gemüse wie alle Kohlsorten. In
der modernen Küche nutzt man seine großen
Blätter zum Einrollen von diversen
Füllungen.
Typisch badisch:
Wirsinggemüse
Kastanien-Wirsingwickel
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