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Badische Küchenkunde

Das Weinetikett

Deutsche Weinetiketten sind so ausführlich und genau, dass sie kaum noch jemand versteht. Mit diesem Musteretikett wollen wir versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.

Weinetikett

Gesetzlich vorgeschriebene Angaben:

1.

Erzeuger oder Abfüller. Die Bezeichnung Schloss, Burg, Kloster und Domäne ist ausschließlich für Erzeugerabfüllungen reserviert. Daneben können Weingüter auch den Begriff "Gutsabfüllung" verwenden, während Genossenschaften immer "Erzeugerabfüllung" auf ihren Etiketten aufführen müssen.

2.

Die amtliche Prüfnummer ist eine Pflichtangabe für Qualitäts- und Prädikatsweine. Sie setzt sich zusammen aus verschiedenen Kennziffern: In diesem Fall steht die 7 für die Prüfstelle des Anbaugebiets, 764 für den Ort, 02 für den Betrieb, sowie die 84 für die Reihenfolge der Prüfanstellung im laufenden Jahr 1997. Tafelweine müssen eine Lotnummer tragen. An dieser Nummer ist der Abfüller idendifizierbar.

3.

Der Ort des Erzeugers oder Abfüllers muss mit Hinweis auf das Herstellerland verzeichnet sein, wofür im Falle von Deutschland auch "D" ausreicht.

8.

Das Inhaltsvolumen der Flasche, zum Beispiel 0,75 l oder 750 ml.

9.

Das Anbaugebiet muss bei Qualitäts- und Prädikatsweinen benannt sein.

10.

Vorhandener Alkoholgehalt des jeweiligen Weines.


Freiwillige Angaben:

4.

Ort und Weinberg, in dem der Wein gewachsen ist, können bezeichnet werden. Nicht zu verwechseln mit ähnlich klingenden Großlagenbezeichnungen, die oft ortsübergreifend Lagen zusammenfassen und keine Herkunftsgarantie geben.

5.

Die Rebsorte, aus der der Wein gekeltert wurde - es können auch zwei sein.

6.

Der Jahrgang, in dem der Wein gewachsen ist. Auch ein am 2. Januar 1998 geernteter Eiswein trägt beispielsweise den Jahrgang 1997! Ist keine Jahreszahl vermerkt, kann dies auf einen Verschnitt mehrerer Jahrgänge hindeuten.

7.

Die Qualitätsstufe richtet sich nach dem Zuckergehalt der Trauben, dem so genannten Mostgewicht. In jedem Anbaugebiet gibt es hierfür unterschiedliche Anforderungen. So genannte Prädikatsweine (Kabinett, Spätlese, Auslese usw.) dürfen vor der Gärung nicht angereichert werden.

11.

Die Geschmacksrichtung, die sich an der Relation von Restsüße und Säure orientiert: Ein trockener Wein kann maximal 9 Gramm Restsüße haben, ein halbtrockener Wein höchstens 18 Gramm Zucker.

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