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Sauerampfer, auch Sauergras, Sauerblätter oder
Gartenampfer genannt, gibt es in vielen Arten, die sich
jedoch hauptsächlich in der Wuchshöhe
unterscheiden. Der Sauerampfer wurde schon im frühen
Mittelalters in den Klosterschriften sowohl als Heilkraut
als auch als Gewürz beschrieben.
Die Pflanze wird 30 bis 100 cm hoch. Ihre Blätter sind
hell bis dunkelgrün, rossettenartig, pfeilförmig
und unbehaart. Die Blüten sind klein und braunrot,
zweihäusig und bilden dreikantige Früchte,
umhüllt von trockenen Kelchblättern. Sauerampfer
wächst in Europa wild auf Wiesen und in Lichtungen. In
Frankreich wird er gärtnerisch kultiviert. Er gedeiht
sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten.

Die Erntezeit beginnt im Frühjahr, wenn sich die ersten
Blätter zeigen und erstreckt sich bis zum
Spätsommer. Der Geschmack ist säuerlich, an
Zitronen erinnernd. Für Salate, Soßen und Suppen
werden die Triebspitzen und die jungen Blätter
verwendet. Sauerampfer sollte möglichst frisch
verwendet werden, da er schnell welkt. Der Geschmack bleibt
beim Kochen weitgehend erhalten, die frischgrüne Farbe
geht aber verloren.
Im Mittelalter galt Sauerampfer als Mittel gegen Fieber
aller Art. Heute ist Sauerampfer eher für seine
appetitanregende, blutreinigende und harntreibende Wirkung
bekannt.
Typisch badisch:
Sauerampfersuppe
mit Räucherforelle
Altbadische
Sauerampfersuppe
Überbackene
Eier in Sauerampfercreme
Gebratene
Forellenfilets mit Sauerampfersoße
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