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Der Saibling gehört zur Gattung der Lachsfische. Man
unterscheidet zwischen Bach- und Seesaiblingen. Der Fisch
besitzt einen schlanken, lang gestreckten Körper und
einen flachen Kopf. Seine Körperform ist gut mit der
von Forellen zu vergleichen. Jedoch ist die Mundspalte
verhältnismäßig weit und seine Schwanzflosse
ist deutlich eingebuchtet.Wie alle Lachsfische hat auch der
Saibling kurz von der Schanzflosse eine Fettflosse.
Der Saibling ist ein Fisch der hohe Ansprüche an die
Wasserqualität seines Lebensraums stellt. Er
benötigt kalte, sauerstoffreiche Seen und Flüsse.
Der Bachsaibling ist ursprünglich in den USA
beheimatet. Im Jahre 1884 wurde er nach Europa gebracht und
in geeigneten Gewässern ausgesetzt. Teilweise hat er
sich wild mit einheimischen Fischen vermischt. So ist der
Tigersaibling ein Bastard zwischen Bachsaibling und
Bachforelle und der Elsässer Saibling ein Bastard
zwischen Bachsaibling und Seesaibling.
Im Bodensee hat sich in den letzten Jahren der Bestand stark
vergrößert. Bis heute wissen die Experten nicht
genau, ob es sich beim Bodensee-Saibling um eine oder zwei,
ja vielleicht sogar drei Arten handelt. So könnte es
sich einerseits bei den in den tieferen Seeregionen lebenden
Individuen um den "Tiefseesaibling" (Salvelinus profundus)
handeln, der sich vom "normalen" Saibling (Salvelinus
alpinus) nicht nur durch eine andere Vorliebe für den
Aufenthaltsort unterscheidet, sondern auch in der
Nahrungsaufnahme sowie in den Laichzeiten.

Saiblinge gelten als sehr feine Speisefische. Leider ist das
Angebot auf dem Markt nicht sehr groß. Sein Fleisch
ist fest und eignet sich zum Braten, Blaukochen oder
Räuchern. Rezepte für Lachs oder Forelle
können ohne weiteres auf den Bachsaibling
übertragen werden.
Typisch badisch:
Saibling
mit Lauchkruste
Bodensee-Saibling
in Mangold gebacken
Saiblingroulade
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