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Fast jede badische Gemeinde hatte
früher eine eigene Ölmühle. Früchte und
Saaten wie Nüsse, Leinsamen, Raps, Hanf oder Mohn -
alles wurde gepresst, um das Öl daraus zu gewinnen. Das
Öl war notwendig zum Kochen, Braten, aber auch zum
Schmieren, Lichtmachen und Heilen. Die Mehrfachverwendung
machte das Öl sehr kostbar. Walnussbäume
säumen Felder und Wege in Südbaden, Rapsfelder
prägen die Baar, Hanf und Flachs gehörten zu
Württemberg.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts haben industriell hergestellte
Öle die traditionellen Ölpressen verdrängt.
Heute werden die kalt gepressten Speiseöle wieder
geschätzt: sie dürfen in keiner Küche fehlen,
veredlen sie mit ihren Aromen einfachste Gerichte und sind
gesund wegen ihrer ungesättigten Fettsäuren.
(SWR-Essgeschichten)
Infos über
Rapsöl
Adressen:
Ölmühle Walz (im Ladengeschäft über 15
Ölsorten)
Appenweierstr. 56, 77704 Oberkirch
Ölmühle Donaueschingen (Rapsöl)
Maschinenring Schwarzwald- Baar
Klaus Hall, Raiffeisenstr. 28, 78166 Donaueschingen
Norbert Boos (kocht mit Rapsöl)
Delikatessen und Veranstaltungen
78183 Hüfingen, J.-N.-Heinemann-Str. 2
Telefon 0771- 65283
Weingut Weber und Walnussplantage
Werner Weber, Winzerhof im Offental 1
77955 Ettenheim
Historische
Mühlen:
Ölmühle Kirner (Museumsmüle mit
Göppel)
Hauptstr. 88, 77966 Kappel-Grafenhausen
Telefon 07822-6336
Ölmühle im Ölerhof im Jostal
(Museumsmühle Leinsamen)
August Fürderer, Schildwende 18
Telefon 07651-5483
Ölmühle Simonswald (Walnussöl)
79263 Simonswald, Talstr. 55
Kontakt: Herr Schwer, Tel. 07683-296 (Brauchtumsverein)
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