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Seine Heimat liegt in Ost- und Südeuropa. In den
Steppen des östlichen Russlands und der Ukraine
wächst noch die Wildform dieser Pflanze. In Deutschland
wird die seit dem 12. Jahrhundert bekannte Pflanze nur noch
wenig angepflanzt. Eines der Hauptanbaugebiete ist das
badische Urloffen.
Meerrettich ist eine bis zu 1,20 Metern hoch wachsende
Staude. Die Wurzel wird 60 cm lang und vier bis sechs cm
dick. Meerrettich ist ein frostfestes Gemüse und wird
von Ende September bis April frisch im Handel angeboten. Die
Hauptsaison beginnt Ende Oktober bis Anfang November. Er
wird nach geographischer Herkunft gehandelt z.B. Badischer
Meerrettich.
Seit Jahrhunderten gilt Meerettich als Heilpflanze. Zu den
zahlreichen heilend wirkenden Inhaltsstoffen zählen die
anitbiotisch wirkenden, schwefelhaltigen Senföle.
Meerrettich ist zudem reich an Kohlenhydraten, Proteinen,
Fetten, Mineralien, den Vitaminen B1, B2, Niacin und C. Er
regt den Appetit an, fördert den Kreislauf, die
Durchblutung der Schleimhäute, regt die Produktion von
Verdauungssäften an und wirkt blutdrucksenkend.
Meerrettichstangen sollen gerade gewachsen, frisch und ganz
sein und weißes Fleisch haben. Graue Streifen sind
unerwünscht. Die Wurzel darf maximal zwei Köpfe
haben und muss mindestens 180 Gramm wiegen.
Meerrettich lässt sich gut lagern. Im Boden, im Freien
oder im Keller (in feuchtem Sand oder Erde eingehüllt)
kann er ungewaschen bis zum Frühjahr eingelagert
werden. So kann er sein Aroma optimal behalten. Im
Kühlschrank (Gemüsefach) hält er sich bis zu
zwölf Monaten frisch. Wichtig dabei ist allerdings eine
relativ hohe Luftfeuchte und eine konstante Temperatur von
null bis ein Grad Celsius. Gewaschen kann er im
Gemüsefach bis zu vier Wochen bleiben.
Typisch badisch:
Meerrettich-Cremesuppe
Panierte
Selleriescheiben
mit
Meerrettich-Soße
Ochsenbrust
mit Meerrettichsoße

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