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Das Osterlamm ist fester Bestandteil des christlichen
Osterfestes. Entstanden ist das Osterlamm aus dem
jüdischen Brauch, zum Passahfest ein Lamm zu
schlachten. Im Christentum steht das Lamm symbolisch
für Jesus Christus, das Lamm Gottes.
Entsprechend den Jahreszeiten weiden Schafe und Lämmer
in Baden-Württemberg beispielsweise auf der
Schwäbischen Alb, in Hohenlohe oder im Schwarzwald
(Sommerweide). Im Herbst und Winter sind die Tiere im
Rheintal, Bodenseeraum oder Neckartal zu finden.
In Baden-Württemberg werden Schafe und Lämmer
heute noch größtenteils in Wanderschafherden
gehalten - wie das beispielsweise auf der Schwäbischen
Alb seit dem 15. Jahrhundert der Fall ist. Die Tiere
ernähren sich von Gräsern und Kräutern und
leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der
baden-württembergischen Kulturlandschaft.
Das Herkunfts- und Qualitätszeichen
Baden-Württemberg (HQZ) zeichnet Lammfleisch von
Lämmern aus, die in Baden-Württemberg geboren,
aufgezogen und gehalten wurden.

Lammfleisch hat immer Saison, es wird das ganze Jahr
über angeboten. Lamm kann als Rücken, Kotelett,
Steak, Keule oder Carree zubereitet werden. Hals und
Schulter zerfallen in recht kleine Stücke und eignen
sich daher gut als Gulasch oder Ragout. Bei Feinschmeckern
beliebt sind Innereien wie Bries und Nieren. Darüber
hinaus ist Lammfleisch eine pikante Füllung,
beispielsweise für Nudelwaren.
Typisch badisch:
Lammrücken
mit grünen Bohnen
und
Kartoffeltalern
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Lammgerichte
für Genießer.
219 Rezepte.
Von Norbert Frank.
Gebundene Ausgabe, 223 Seiten, Matthaes-Verlag,
Stuttgart,
Erscheinungsdatum: 2001
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