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Der Feldsalat hat im Badischen viele Namen. Die Pflanze gibt
es in unserer Region schon seit der Jungsteinzeit. In den
Pfahlbausiedlungen am Bodensee fand man Feldsalatsamen.
Als Nahrung entdeckte man Feldsalat allerdings erst im
späten Mittelalter, wo er als Wildpflanze gesammelt
wurde. Kultiviert wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Er war für unsere Großeltern oft das einzige
frische Gemüse, das sie in den Wintermonaten ernten
konnten.
Auch heute noch ist der Salat vor allem in der kalten
Jahreszeit sehr beliebt. Die sattgrünen Blätter
mit dem leicht nussigen Geschmack liefern reichlich Vitamine
und Mineralstoffe, stärken die Abwehr und bringen das
Immunsystem so richtig in Schwung; der Feldsalat versorgt
den Körper mit den Vitaminen A, C, E, mit Kalium,
Eisen, Kalzium und vielen anderen Spurenelementen.
Heute zählt Baden-Württemberg weltweit zu den
Hauptproduzenten des "Sonnewirbeli". Es werden
hauptsächlich zwei Sorten angeboten: Pflanzen mit
großen Blättern, der "Holländische
Breitblättrige" und die Variante mit kleineren
Blättern, der "Dunkelgrüne Vollherzige".

Feldsalat -
Wildpflanze
Feldsalat sollte
nach dem Kauf so bald wie möglich verzehrt werden. Sehr
wichtig ist ausgiebiges Waschen, damit alle Sand- und
Erdkrumen aus den Rosetten entfernt sind. Danach müssen
die kleinen Wuzeln von den Stielen so abgeschnitten werden,
dass die Rosetten nicht auseinander fallen. Besonders
knackig wird der Salat, wenn er kurz vor der Zubereitung in
Eiswasser getaucht und danach trocken geschleudert wird.
Man kann den Salat mit verschiedenen Ölen anmachen, wie
Sonnenblumen-, Raps-, Distel-, Maiskeim- oder
Walnussöl. Diese Öle liefern Vitamin E, das am
besten zusammen mit viel Vitamin C wirkt.
Man kann Feldsalat solo oder auch in Kombination mit anderen
Salaten in der Küche verwenden. (WP)
Typisch badisch:
Feldsalat
mit Speck und Kracherle
Feldsalat
mit geräucherter Gans
Bandnudeln
mit Feldsalatsoße
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