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Aale sind in allen unseren Seen und
Flüssen verbreitet und werden auch in der Ost-
und Nordsee gefangen. Die Aalweibchen werden bis zu
150 cm lang, Männchen nur etwa 50 cm.
Während ihrer Wachstumszeit halten sich Aale
bis zu zehn Jahre in unseren Gewässern auf
(Rhein, Bodensee). Solange bis sie geschlechtsreif
sind, sind sie hier zu finden. Danach ziehen sie
ins Meer Richtung Nordostamerika. Ihr Ziel ist die
Sargassosee, dort liegen in großen Tiefen
ihre Laichplätze.
Aale sind begehrte Speisefische, ihr Fleisch ist
sehr schmackhaft, aber auch sehr fett, etwa 25
Prozent. In den Handel kommt bei uns frischer und
geräucherter Aal.
Die schlangenartigen Fische schwimmen beim
Fischhändler noch im Becken. Lebend verkauft
werden sie in deutschen Läden jedoch nicht,
das ist verboten. Auch wenn in älteren
Kochbüchern teilweise zu lesen ist, dass Aale
erst unmittelbar vor der Zubereitung getötet
werden sollen. Ihr Händler erledigt das
für Sie, auf Wunsch auch das nicht ganz so
einfache Abziehen der Haut.
Wenn Sie Aale selbst häuten wollen, gehen Sie
so vor: Schneiden Sie die Haut hinter dem Kopf quer
ein. Dann den Kopf mit einem Küchenhandtuch
anfassen, mit der anderen Hand die Haut fassen und
mit einem schnellen Ruck nach hinten über den
Schwanz abziehen. Die Flossen werden mit einer
Schere gegen den Strich abgeschnitten.
Typisch badisch:
Aal in
Ruländer
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