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Baden-Baden
International

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7. Juli. 2000
Baden-Baden und Jalta besiegeln Städtepartnerschaft

Die Städtepartnerschaft ist perfekt: OB Sigrun Lang und ihr Kollege aus Jalta, Vladimir Marchenko, unterzeichneten gestern Abend bei der offiziellen Partnerschaftsfeier im Kurhaus die Urkunden. Darin "wünschen" Lang und Marchenko, "im Geiste der Vereinigung der europäischen Völker" der freundschaftlichen Beziehung beider Städte "eine feste Form" zu verleihen.

Baden-Baden und Jalta verpflichten sich laut Urkunde, Begegnung und Zusammenarbeit zu fördern, Freundschaft zwischen Ukrainern und Deutschen zu vertiefen und "alle Kräfte zum Erfolg des Friedens und der Freiheit" einzusetzen. Der Feier im Weinbrennersaal fand vor vielen leeren Stuhlreihen statt.





Freundschaft bei offizieller Unterzeichnung der Urkunden beschworen / Botschafter: Ukraine strebt „Integration in die EU“ an

Partnerschaft:
"Es lebe Jalta, es lebe Baden-Baden"

Jalta erhofft sich von der Partnerschaft mit Baden-Baden humanitäre Hilfe und größere Nähe zum "gemeinsamen Haus Europa".
Das wurde bei der Feier im Kurhaus unter anderem bei der Rede des ukrainischen Botschafters deutlich. Wie berichtet, unterzeichneten OB Sigrun Lang und ihr Kollege aus Jalta (Ukraine), Vladimir Marchenko, am Freitagabend die Urkunden. Damit werde feierlich besiegelt, "was vor 16 Jahren begonnen hat", sagte Bürgermeister Kurt Liebenstein. Der für Partnerschaften zuständige Dezernent moderierte die Veranstaltung im Weinbrennersaal gemeinsam mit einer Dolmetscherin vor etwa 150 Gästen, darunter viele Stadträte und so genannte Offizielle.
OB Sigrun Lang erinnerte in ihrer kurzen Ansprache daran, dass es Frankreich und Deutschland gelungen sei, unter anderem durch etwa 2.000 Städtepartnerschaften die "schreckliche Vergangenheit" aufzuarbeiten: "Aus Erdfeinden wurden vertraute und verständnisvolle Freunde." Auch mit der Ukraine, einem Nachfolgestaat der ehemaligen Sowjetunion, "teilen wir eine belastete Vergangenheit", sagte die OB. Es sei der "Wunsch der Menschen, diese Vergangenheit zu überwinden". Sie betonte: "Der Weg von guten Beziehungen zwischen den Staaten zur Freundschaft der Völker kann nur von den Menschen in beiden Ländern gegangen werden." Städtepartnerschaften seien vor diesem Hintergrund "sehr bedeutsam". Denn, so Lang: "Da wird schnell ersichtlich, dass es zwischen den Menschen mehr Gemeinsamkeit als Trennendes gibt." Es gelte, jungen Menschen Gelegenheit zu geben, "das selbst zu erleben".


© Badisches Tagblatt




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