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Auf Bali gilt
Linksverkehr. Das ist an sich schon eine
große Umstellung. Dazu kommen noch ganz
spezielle "Verkehrsregeln". Der Stärkere hat
immer Vorfahrt. So stehen ganz oben in der
Verkehrshierarchie die LKW's und Busse und ganz
unten die Fußgänger.
Da mittlerweile sehr viele Balinesen ein Moped
besitzen, wird auf den viel befahrenen
Straßen um jeden Zentimeter "gekämpft",
wenn ein Pulk von hunderten Mopedfahrern auf
kleinster Fläche versucht, sich fortzubewegen.
Es ist dann keine Seltenheit, dass auch der Gehweg
als Fahrbahn benutzt wird und den
Fußgängern die Mopeds entgegenkommen.
Überhaupt scheinen die Moped-Balinesen
vollkommen "schmerzfrei" zu fahren.
Auch typisch für den Verkehr auf Bali ist,
dass auf den Straßen sehr wenig Platz zur
Verfügung steht. Der Abstand zu allen Seiten
zwischen Ihrem Fahrzeug und den anderen
Verkehrteilnehmern, wie Fußgängern,
Straßenhändlern, Tieren usw. ist extrem
gering. Vor zehn Jahren war Auto fahren auf Bali
noch ein Vergnügen. Heute jedoch hat sich die
Verkehrsdichte vervielfacht - und jährlich
wird der Verkehr chaotischer.
Falls Sie wagemutig sind, können Sie ein Auto
mieten. In den Touristenzentren gibt es
überall Autovermieter. Die Preise sind
verhandelbar. Vergewissern Sie sich, dass die
Klimaanlage und Tankanzeige funktioniert und
bestehen Sie darauf, dass das Fahrzeug bei
Übergabe vollgetankt ist. Schließen Sie
eine Kaskoversicherung ab. Um auf Bali ein Fahrzeug
zu lenken, benötigen Sie einen Internationalen
Führerschein. Entspannter ist es jedoch, wenn
Sie ein Auto mit Fahrer mieten. Z.B. Kiki, der auch
Deutsch spricht. Für kürzere Strecken
empfiehlt es sich, ein Taxi zu nehmen. Die Preise
für Taxifahrten sind relativ niedrig. Achten
Sie darauf, dass der Taxometer läuft. Sagt
Ihnen der Fahrer, dieser sei gerade defekt, dann
nehmen Sie ein anderes Taxi. Empfehlenswert sind
die blauen Taxis von der Blue Bird Group.
In Ubud gibt es keine Taxis, dafür private
"Transporteure": Diese lungen überall herum:
"Transport Boss, yes? Maybe tomorrow?" Hier ist
besonderes Verhandlungsgeschick nötig, um
einen einigermaßen akzeptablen
Beförderungspreis zu erzielen.

Auch das kann passieren: Ein wildlebender Affe
"kapert" Ihr Auto und besteht darauf, dass er ein
Stück mitgenommen wird.
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