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Zeit für Bali

Zeit für Bali:
Die schönsten Traumziele
zum Wohlfühlen
von Jochen Müssig,
Kay Maeritz
192 Seiten,
Klebebindung
Bruckmann Verlag

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Verkehr in Bali

Der Verkehr in Bali ist gewöhnungsbedürftig


Auf Bali gilt Linksverkehr. Das ist an sich schon eine große Umstellung. Dazu kommen noch ganz spezielle "Verkehrsregeln". Der Stärkere hat immer Vorfahrt. So stehen ganz oben in der Verkehrshierarchie die LKW's und Busse und ganz unten die Fußgänger.

Da mittlerweile sehr viele Balinesen ein Moped besitzen, wird auf den viel befahrenen Straßen um jeden Zentimeter "gekämpft", wenn ein Pulk von hunderten Mopedfahrern auf kleinster Fläche versucht, sich fortzubewegen. Es ist dann keine Seltenheit, dass auch der Gehweg als Fahrbahn benutzt wird und den Fußgängern die Mopeds entgegenkommen. Überhaupt scheinen die Moped-Balinesen vollkommen "schmerzfrei" zu fahren.

Auch typisch für den Verkehr auf Bali ist, dass auf den Straßen sehr wenig Platz zur Verfügung steht. Der Abstand zu allen Seiten zwischen Ihrem Fahrzeug und den anderen Verkehrteilnehmern, wie Fußgängern, Straßenhändlern, Tieren usw. ist extrem gering. Vor zehn Jahren war Auto fahren auf Bali noch ein Vergnügen. Heute jedoch hat sich die Verkehrsdichte vervielfacht - und jährlich wird der Verkehr chaotischer.

Falls Sie wagemutig sind, können Sie ein Auto mieten. In den Touristenzentren gibt es überall Autovermieter. Die Preise sind verhandelbar. Vergewissern Sie sich, dass die Klimaanlage und Tankanzeige funktioniert und bestehen Sie darauf, dass das Fahrzeug bei Übergabe vollgetankt ist. Schließen Sie eine Kaskoversicherung ab. Um auf Bali ein Fahrzeug zu lenken, benötigen Sie einen Internationalen Führerschein. Entspannter ist es jedoch, wenn Sie ein Auto mit Fahrer mieten. Z.B.
Kiki, der auch Deutsch spricht. Für kürzere Strecken empfiehlt es sich, ein Taxi zu nehmen. Die Preise für Taxifahrten sind relativ niedrig. Achten Sie darauf, dass der Taxometer läuft. Sagt Ihnen der Fahrer, dieser sei gerade defekt, dann nehmen Sie ein anderes Taxi. Empfehlenswert sind die blauen Taxis von der Blue Bird Group.

In Ubud gibt es keine Taxis, dafür private "Transporteure": Diese lungen überall herum: "Transport Boss, yes? Maybe tomorrow?" Hier ist besonderes Verhandlungsgeschick nötig, um einen einigermaßen akzeptablen Beförderungspreis zu erzielen.

Affe kapert Auto

Auch das kann passieren: Ein wildlebender Affe "kapert" Ihr Auto und besteht darauf, dass er ein Stück mitgenommen wird.

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