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In balinesischen
Dörfern hocken am Wegesrand oftmals alte
Männer mit ihrem Kampfhähnen, die sie
leibevoll massieren und hätscheln, oder man
sieht glockenförmige geflochtene Körbe,
worin sich die Hähne befinden. Fast jedes Dorf
besitzt einen meist überdachten Kampfplatz
(Wantilan), wo zu Beginn von Tempelfesten
Hahnenkämpfe stattfinden, um die bösen
Geister mit Hahnenblut zu besänftigen damit
diese die nachfolgenden Zeremonien nicht
stören. Seit 1982 sind in Bali nur noch
Hahnenkämpfe erlaubt, die diesen rituellen
Zwecken dienen. Doch die Wettleidenschaft der
Balinesen ist so ausgeprägt, dass fast
täglich irgendwo auf der Insel ein nicht
genehmigter Hahnenkampf stattfindet, oft sogar
unter den Augen der Obrigkeit. (WP)
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