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Stefan Loose Travel Handbücher
368 Seiten, broschiert
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Balinesischer Kalender

Gute Tage - schlechte Tage. Im balinesischen Kalender ist alles geregelt.


Das ganze Leben in Bali mit all seinen vielfältigen Tätigkeiten wird von den Kalendern bestimmt. Für alles und jedes, von der Leichenverbrennung bis zur Reisaussaat, vom Tempelbau bis hin zum Holzhacken gibt es geeignete Tage (dewasa luwung) und ungeeignete Tage (dewasa jelek).

So hat jede balinesische Familie einen balinesischen Kalender (Pukowon), wo man die guten Tage für seine Tätigkeiten finden kann. Dieser Kalender hat einen 210 Tage-Zyklus. Der Pakuwon-Kalender führt die meisten religiösen Zeremonien, die Markttage sowie die persönlichen Jahrestage auf. Die Jahre werden nicht gezählt oder benannt. Jede der 30 Wochen des Siebentageszyklus des Pakuwon-Kalenders hat aber einen eigenen Namen.

Viele Balinesen orientieren sich noch zusätzlich nach einem Mondkalender (Saka). So richten sich teilweise die Termine für Tempelfeste nach diesem Kalender. Solche Feste finden meistens bei Vollmond (Purnama) statt. Zu den Tempeln, deren Feste sich nach dem Mondkalender richten, gehört u.a. der wichtigste Tempel Balis, der Tempel Pura Besakih (Muttertempel). Die größte und wichtigste Zeremonie Balis, Eka Dasa Rudra im Ort Besakih, findet alle hundert Jahre jeweils zu Beginn eines neuen Jahrhunderts im Saka-Kalender statt. Das letzte Mal war dies der 29. März 1979.

Natürlich gibt es daneben noch einen "offiziellen" Kalender, so wie wir ihn kennen. Dieser wird für amtliche und internationale Datierungen verwendet.

Balinesischer Kalender digital


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